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 Betreff des Beitrags: Seminare Anke Lehne
BeitragVerfasst: Freitag 25. Februar 2011, 08:46 
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Vorname: Rena
Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Hallo, ich möchte dieses hier mal vorstellen und euch wärmstens empfehlen, es lohnt sich wirklich!



Canine Companion - Die Schule für Hund und Halter
Dipl. Biologin Anke Lehne Haller Str. 73 74405 Gaildorf-Ottendorf
Telefon: 07971-911838 mobil: 0175-5271781
www.canine-companion.de
info@canine-companion.de





Seminarangebote 2011
im Landkreis Schwäbisch Hall


16./17. April Longieren für Anfänger und Fortgeschrittene
21./22. Mai Geruchspurensuche für Anfänger und Fortgeschrittene
11.-13. Juni Keep cool – Ruhe bewahren auch wenn es aufregend wird (mit Schwerpunkt aggressive Hunde)
2./3. Juli Schweissarbeit mit dem Fährtenschuh (Jäger)
& Fährtenarbeit (Nichtjäger)
3./4. September Jagdkontrolltraining




Longieren für Anfänger und Fortgeschrittene
am 16./17. April

Teilnehmer mit Hund: 6-12

Info: Longieren bezeichnet das Laufenlassen eines Tieres auf einer Kreisbahn. Regulär befindet sich dabei ein Mensch, der Longenführer in der Mitte des Kreises. Mensch und Tier sind dabei zumindest bei Beginn des Trainings durch eine lange Leine (Longe), die der Longenführer in der Hand hält, verbunden.

Wenn man mit Hunden longiert, so findet dies anfangs an der Longe auf einem extra markierten Kreis statt. Mit zunehmendem Können des Teams wird mit freiem Hund bei zunehmender Ablenkung gearbeitet. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt, so kann über mehrere Zirkel, mit mehreren Hunden, unter Einbeziehung von Hindernissen etc. alles mögliche kombiniert werden. Die Königsdisziplin ist jedoch das freie Longieren ohne Leine und ohne Markierungen. Hier wird der im ständigen Kontakt mit seinem Hundeführer stehende Hund nur noch durch dessen Signale geleitet.

Durch Longiertraining lässt sich die Kommunikation zwischen Hund und Mensch verbessern. Hunde kommunizieren untereinander weit mehr über Körpersprache als durch Lautäußerungen. So wie sie sich gegenseitig lesen, so lesen sie auch die Menschen. Diese sind sich selbiger aber oft kaum bewusst und sagen oft was ganz anderes, als sie mit dem Körper ausdrücken. Damit ist eine gewisse Verwirrung und Verunsicherung beim Hund nicht weiter verwunderlich. Da kein Erfolgsdruck beim Longieren gegeben ist, kann der Mensch hier ohne größeres Risiko ausloten, wie sein Hund auf die eigene Körpersprache reagiert und wie er sich so führen lässt.

Longieren bietet zudem vielfältige Möglichkeiten, die Distanzkontrolle über den Hund zu verbessern, auch bei höheren, erregenden Laufgeschwindigkeiten.

An der Longe könne auch solche Hunde gesichert ein großes Laufpensum absolvieren, die man (noch) nicht ableinen kann.

Die Arbeit am Kreis macht vielen Hunden einfach Spass.

Im Wochenendworkshop für Einsteiger erarbeiten wir das Laufen am Kreis, Stopp, Richtungswechsel. Zur Abwechslung werden Positionssignale wie Sitz und Platz integriert. Es wird gezeigt, wie man später die Markierungen abbauen kann, um zum freien Longieren überzugehen.

Teams, die bereits Erfahrung im Longieren haben (Hund kann frei aus der Kreismitte heraus longiert werden, beherrscht den Richtungswechsel und Positionssignale) laufen sich mit den Anfängern warm und arbeiten dann an folgenden Themen: Änderung des Lauftempos, Vergrößerung und Verkleinerung des Kreisradius, Einbau von Hindernissen, Longieren am markierten Kreis, wenn der Hundeführer außerhalb steht, Wechsel von einem Kreis auf den nächsten, parallele Arbeit von mehreren Hunden (wenn ausreichend sozialverträglich).

Samstag und Sonntag ca. 9.00 - 17.00h (je inkl. 1,5h Mittagspause)
Teilnehmer mit Hund: 130 Euro (mind. 6 max. 12 TN)
Teilnehmer ohne Hund: 95 Euro (max. 10 TN)










Geruchsspurensuche für Anfänger und Fortgeschrittene
am 21./22. Mai

Teilnehmer mit Hund: 4-8

Info: Die Nase ist das wichtigste Sinnesorgan unserer Hunde. In diesem Seminar geht es um die spielerische Förderung und Formung des „guten Riechers“ unserer Hunde. Nasenarbeit eignet sich auch für gehandicapte Hunde zur Auslastung.
Jeder Teilnehmer entscheidet sich für einen spezifischen Geruch, den sein Hund als „Ersatzdroge/-sprengstoff“ ähnlich einem Polizeihund als Zielgeruch kennenlernt. Zur Auswahl stehen dabei verschiedene Gewürze, Tee, Kaffee, Tabak usw.. Im Rahmen des Seminars lernt der Hund unter der Anleitung seines Hundeführers Gegenstände und Örtlichkeiten auf seinen Zielgeruch hin zu untersuchen und einen Fund für seinen Menschen erkennbar anzuzeigen.
Für die fortgeschrittenen Teams (der Hund findet seinen Zielgeruch in einfacher Verstecklage und zeigt ihn für seinen Hundeführer in eindeutiger Weise an) werden die Verstecke für die Geruchsproben zunehmend komplizierter, für den Hund nicht mehr direkt erreichbar, in neuen Verpackungen, von anderen z.T. geruchsintensiven Substanzen umgeben, Probe nur in sehr geringer Dosierung vorhanden.

Samstag und Sonntag ca. 9.00 - 17.00h (je inkl. 1,5h Mittagspause)
Teilnehmer mit Hund: 150 Euro (mind. 4 max. 8 TN)
Teilnehmer ohne Hund: 95 Euro (max. 10 TN)


Keep cool – Ruhe bewahren auch wenn es aufregend wird
mit Schwerpunkt aggressive Hunde
vom 11.-13. Juni (Pfingsten)

Teilnehmer mit Hund: 3-6

Info: Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer, deren Hunde in aufregenden Situationen (andere Menschen, Hunde, Action) leicht in Stress geraten und sich dann kaum noch von ihren Menschen beruhigen oder lenken lassen. Es werden Übungen und Trainingsansätze gezeigt, wie man mit solchen Hunden schrittweise Ruhe findet und wieder „ins Gespräch“ kommt. Da die Erfahrung mit diesem Seminar zeigt, dass in über 80% der Fälle sich das Problem der Teams nicht auf Aufregung beschränkt, sondern die betroffenen Hunde in aggressives Verhalten übergehen, wird dieses Thema speziell behandelt.

Samstag bis Montag ca. 9.00 - 17.00h (je inkl. 1,5h Mittagspause)
Teilnehmer mit Hund: 210 Euro (mind. 3 max. 6 TN)
Teilnehmer ohne Hund: 130 Euro (max. 10 TN)


Schweissarbeit mit dem Fährtenschuh (Jäger)
& Fährtenarbeit (Nichtjäger)
am 2./3. Juli


Teilnehmer mit Hund: 3-6

Info: In diesem Seminar erfahren die Teilnehmer, auf was es bei der Einarbeitung des Hundes auf Schweiß ankommtund auf was man bei der Nutzung eines Fährtenschuhs im Besondern achten sollte. Es wird beispielhaft der Aufbau vom Junghund bis zum Prüfungsteilnehmer vorgestellt. Die Teilnehmer legen und arbeiten Fährten mit steigendem Schwierigkeitsgrad bis zur Übernachtfährte, sie lernen, ihre Hunde bei der Arbeit zu lesen. Ergänzend wird das Verweisen und Vorsuchen geübt.
Die nicht jagdlich geführten Hunde werden auf für sie interessante Ersatzgerüche trainiert. Die Arbeit dient der Auslastung des Hundes und hat nichts mit sportlicher Fährtenarbeit nach dem Reglement des VDH zu tun.

Samstag und Sonntag ca. 9.00 - 18.00h (je inkl. 1,5h Mittagspause)
Teilnehmer mit Hund: 160 Euro (mind. 3 max. 6 TN)
Teilnehmer ohne Hund: 95 Euro (max. 10 TN)


Jagdkontrolltraining
am 3./4. September


Teilnehmer mit Hund: 4-8

Info: Ist Jagdverhalten gleichbedeutend mit Problemverhalten oder gibt es eine Chance auf einen problemlosen Umgang mit hundlichem Jagdverhalten?

Unerwünschtes Jagdverhalten ist eines der am häufigsten in Hundeschulen genannten Probleme, das Hundehalter mit ihren Vierbeinern haben. Doch was der Mensch als Problem sieht ist eigentlich völlig normales Hundeverhalten. Denn der Hund ist ein Beutegreifer, die Jagd eine ganz ursprüngliche Verhaltensweise, die der Mensch zudem bei einigen Rassen noch extra hervorgezüchtet hat. Welche Möglichkeiten hat man nun im Umgang mit seinem Hund, damit dieses „Problem“ möglichst weder zu Unfällen noch zu lebenslanger Leinenpflicht führt? Welche Übungen und welche Hilfsmittel sind für welche Hunde sinnvoll und für welche weniger?

In diesem Seminar werden allgemeine Grundsätze im Umgang mit Jagdhunden und jagenden Hunden erörtert. Dabei geht es um Beziehung, Kommunikation, Einbindung der Veranlagung des Hundes, die Arbeit mit verschiedenen Leinen, Übungen, Tricks und Kniffe. Es wird gezielt mit den einzelnen Teilnehmerhunden gearbeitet, ihr aktueller Stand beleuchtet und mögliche weitere Wege vorgeschlagen. Dabei wird besonders auf die rassespezifischen Besonderheiten und die Vorgeschichte (soweit bekannt) der Hunde eingegangen.
Durch den von mir praktizierten und gelehrten Umgang mit dem Hund bietet sich für viele Hundeführer die Möglichkeit, das Jagdverhalten des Hundes auch ohne Starkzwangmittel oder Parforcedressur kontrollierbar zu bekommen, indem sie zu einem erfolgreichen Team mit ihrem Hund werden.
Dieses Seminar soll Einblicke verschaffen und Handlungsalternativen aufzeigen, eine dauerhafte Kurierung bestehender Jagdprobleme ist im Rahmen eines solchen Seminars verständlicher Weise regulär nicht möglich.
Samstag und Sonntag ca. 9.00 - 17.00h (je inkl. 1,5h Mittagspause)
Teilnehmer mit Hund: 150 Euro (mind. 4 max. 8 TN)
Teilnehmer ohne Hund: 95 Euro (max. 10 TN)

_________________
LG

Rena mit Jule
______________________________________
Für die Ausbildung eines Jagdhundes braucht man Geduld, Konsequenz und Empathie.
Zur Ausbildung einer Bracke bracht man von allem eine große Portion mehr.

Zitat eines Jägers


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 Betreff des Beitrags: Re: Seminare Anke Lehne
BeitragVerfasst: Samstag 26. Februar 2011, 16:50 
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Vorname: Karen
Hund: Diego, 10 Jahre, Ca de Bestiar-Schäferhund-Mischling
Toni, 5 Jahre, Pointer-Dogge-Mischling
Rosa, 3 Jahre, Ca de Bestiar
Babsie, 2,5 Jahre, Dogge-Mischling
Haustiere: > 40 Wellensittiche
3 griechische Landschildkröten, Ostrasse
Das klingt sehr ansprechend. Der Keep cool-Kurs wäre für Babsie und mich fantastisch.

Wobei die Leckerchengabe während der andere Hund uns 5 passiert, funktioniert einwandfrei. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich keine Kontrolle mehr über Babsie habe. Aber wenn ich gar nichts täte, würde sie wahrscheinlich Theater machen.

_________________
Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Seminare Anke Lehne
BeitragVerfasst: Montag 28. Februar 2011, 22:22 
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Land: Deutschland
Vorname: Rena
Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Die gute Anke weiß, wovon sie spricht... und hat es wirklich drauf.
Ihre Jagdhunde, speziell 2 Bracken Rüden sind gar nicht easy miteinander, wie sie das händelt ist einfach genial.
Man muss sie einfach kennenlernen ;) ... und wird wirklich viel für sich mitnehmen, für mich ist sie ein Guru [Vereehrung.gif] [Vereehrung.gif] [Vereehrung.gif]

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LG

Rena mit Jule
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Für die Ausbildung eines Jagdhundes braucht man Geduld, Konsequenz und Empathie.
Zur Ausbildung einer Bracke bracht man von allem eine große Portion mehr.

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