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 Betreff des Beitrags: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. März 2011, 11:50 
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Wie vielleicht ein paar schon mitbekommen haben, hat mein 8 monate alter Hund beidseitig schwere HD.
Zur Zeit bekommt er "nur" Cosequin als Knorpel und Gelenksunterstützung.
Ich möchte aber jetzt noch etwas zusätzliches geben.
Was würdet ihr eher geben? Zeel oder Dexboron?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. März 2011, 12:22 
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Mein Rüde, Schäferhund, 4 Jahre, schwere HD ( aber noch keine Arthrose ), für die Schwere der Diagnose bisher zum Glück relativ beschwerdefrei, bekommt seit Diagnosestellung im Oktober letzten Jahres die Zeel-Tabletten. Preislich finde ich die echt akzeptabel, zahle für 500 Tabs etwas über 30 Euro.

Hatte da auch schon mal was zu gepostet, hier gehts zum Thread:
krank/verdacht-auf-hd-t2992-60.html ( ab Seite 7 gehts um die Zeel-Tabletten, meine bisherigen Erfahrungen damit usw )

krank/zeel-tabletten--zusammensetzung-t3237.html

Karosa hat kürzlich das Dexboron ausprobiert, Erfahrungsbericht dazu findest Du hier: ernaehrung/dexboron--pflanzliche-alternative-zu-rimadyl-t3402.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. März 2011, 13:50 
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Hallo Jadefuchs,

eine HD und evtl. bestehende Arthrosen kann man nicht heilen, sondern man versucht, die Schäden klein zu halten und die Schmerzen zu nehmen. Was im besonderen Fall Deines Hundes zu tun ist, solltest Du nicht alleine entscheiden, sondern gemeinsam mit Deinem TA besprechen.

Zeel ist ein Mittel, das die Schmerzen lindert und etwas die Entzündung zurückdrängt (korrigiere mich bitte, Jenny, wenn ich zu sehr vereinfache). Das gleiche macht das Dexboron.

Die Frage ist, hat Dein Hund überhaupt Schmerzen? Wenn ja, durch was verursacht:

Durch die Fehlstellung und Fehlbelastung, dann wäre Physiotherapie das Wichtigste, ggf. Operation, auch über Goldimplantation sollte man nachdenken,

oder durch Entzündungen im Gelenk, verursacht durch die Fehlstellung, mit beginnenden Arthrosen, dann kämen diverse Medikamente in Frage, auch die zuvor genannten bis hin zu Rimadyl oder gar Cortison, Phenpred ist eine Kombination von beidem, wenn es besonders akut ist.

Chronische Entzündungen, schwere Arthrosen und Abnutzungserscheinungen als Spätfolgen der HD, dann eher Schmerzmedikamente mit Entzündungshemmern wie Rimadyl, Metacam, immer auch Physiotherapie, verschiedene OP's.

Die Frage ist, wie ist der momentane Zustand der Hüftgelenke und seines Wohlbefindens.

_________________
Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. März 2011, 10:57 
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Beide Hüftköpfe sitzen nur fast zu 1/4 in der Pfanne drinnen. Das ganze System ist also sehr instabil. Arthrosen hat er noch nicht gebildet.
Allerdings sind wohl leichte Entzündungsreaktionen im Gange, da er bei bestimten Test schon deutliche Schmerzen zeigt.
Noah ist noch relativ unbedarft und turnt viel rum. Es ist manchmal schwer ihn zu bremsen. Allerdings lahmt er manchmal etwas, bzw. Abends hat er jetzt ein paar mal aufgejault bei komischen Bewegungen. Außerdem ist er Abends sehr unruhig. Aber ob das auf Schmerzen zurückzuführen ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.
Ich möchte noch nicht gleich mit "normalen" Schmerzmitteln anfangen, da er dazu einfach noch zu fit ist. Schmerzmittel wird er wohl noch früh genug brauchen.
Unsere Tierärztin hat uns Dexboron angeraten. Zeel kennt sie nicht, oder will sie nicht kennen...
Physio bekommt er schon.

Ich frage deswegen, da ja zwischen Zeel und Dexboron schon ein wesentlicher Unterschied in der Zusammensetzung und letztenendes auch im Preis ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. März 2011, 12:28 
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Dexboron scheint bei vielen Hunden sehr gut anzuschlagen, nur bei schwer fortgeschrittenen Fällen nicht so sehr, wie bei Diego.

Hast Du für Dich denn das Thema OP schon gänzlich abgehakt? Wenn, dann sollte man das angehen, bevor die bösen Arthrosen kommen.

_________________
Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. März 2011, 12:56 
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Für die Beckenschwenkung (Osteotomie) ist es fast schon zu spät zeitlich gesehen. Außerdem nicht die Op meiner Wahl.
Für die künstliche Hüfte ist er sogar fast zu klein. und finanziell schon fast zu teuer, da wenn auch beide Seiten gemacht werden müssten...
Meine Tendenz geht Richtung Femurkopfresektion und wurde uns auch soweit empfohlen.
Aber für die OP möchte ich noch etwas warten. A bis es etwas schlimmer wird und B bis er einigermaßen ausgewachsen ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Donnerstag 10. März 2011, 15:44 
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Das sind ja alles ganz schön große Eingriffe, gell, das muss man sich schon wirklich gut überlegen! Es ist nicht einfach, zumal man nicht weiß, wie die OP gelingt.

Da ist es schwer, etwas zu raten. Versuche es doch einmal mit Dexboron, was hälst Du davon?

_________________
Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Samstag 12. März 2011, 18:13 
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Ja, es sind schwerwiegende Operationen, die alles verändern können und auch werden. ich hoffe zum positiveren.
Vor allem finde ich es schwer den "richtigen" zeitpunkt zu finden.
jedesmal wenn er sich bewegt oder mal seine 5 minuten hat, frage ich mich, ob das alles so gut ist, was er da gerade tut. dann habe ich angst. andererseits denke ich, es ist ein hund, der auch hund sein muss/darf.
ach das ist alles so verdammt unerfreulich..

Werde es jetzt mal mir dexboron versuchen und von meinen erfahrungen berichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Sonntag 13. März 2011, 06:24 
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Ja, versuche es mit Dexboron. Wenn es keine Besserung bringt, gibt es noch andere Möglichkeiten, die man versuchen kann.

Ich drücke Dir die Daumen, dass Dexboron wirkt!

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Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zeel oder Dexboron?
BeitragVerfasst: Sonntag 13. März 2011, 16:19 
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ja der kleine hat power - ist eben ein junghund.

wie lange wollt ihr ca. warten bzw wann gilt denn ein junghund als komplett ausgewachsen?

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„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


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