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Anzeigen wegen gefährlicher Hunde erschwert (01.03.2011)
Anzeigen wegen gefährlicher Hunde sollen in Salzburg künftig schriftlich erfolgen, um es schwieriger zu machen, einen Hund oder Hundebesitzer anzuschwärzen. Diese Änderung soll der Landtag am Mittwoch beschließen.
Stadt Salzburg: Fünf Hunde beschlagnahmt Genaue Zahlen existieren nur in der Stadt Salzburg: Dort wurden im Vorjahr vier gefährliche Hunde beschlagnahmt, im Jahr 2009 einer. Alle fünf Hunde wurden ins Tierheim gebracht.
Einige davon wurden sogar an neue Besitzer weitergegeben, sagt Bernd Huber, Sprecher des zuständigen Vizebürgermeisters Harald Preuner (ÖVP). Denn das Problem bei bissigen Hunden sei oft das Herrl, nicht der Hund selbst.
Mehrere Hunde eingeschläfert In den Landgemeinden seien sogar mehrere Hunde bei Gefahr in Verzug eingeschläfert worden, sagt Martin Huber vom Gemeindeverband. Rund 15 Vorfälle mit problematischen Hunden seien über seinen Schreibtisch gegangen.
Ihm sei jedoch kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Tierarzt im Wesenstest die Gefährlichkeit eines Hundes tatsächlich bestätigt habe, so Huber.
Anzeigen in Zukunft nur schriftlich Deshalb soll es mit der Novelle des Landessicherheitspolizeigesetzes auch schwieriger werden, einen Hund bei der Gemeinde zu melden. Anzeigen gegen gefährliche Hunde müssen in Zukunft detaillierter und vor allem schriftlich eingebracht werden. Außerdem sollen die Gemeinden die Kosten für das Gutachten, das die Gefährlichkeit eines Hundes feststellt, auf die Hundehalter überwälzen können.
Für Gemeindebund Grundproblem nicht gelöst Das seien zwei wesentliche Erleichterungen, saget Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer (ÖVP). Das Grundproblem sei dadurch aber nicht gelöst: nämlich dass sich die Gemeinden im Umgang mit gefährlichen Hunden völlig überfordert fühlten. ORF Salzburghttp://www.bmt-tierschutz.de/index.php?Seite=52
_________________ „Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“ (Ernst R. Hauschka)
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