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BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juni 2009, 19:28 
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Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
das Thema "guter Züchter" wurde gerade mehrmals in einem anderem Thread angesprochen, aber was macht denn einen guten Züchter aus?
- woher bekommt man Adressen von "guten Züchtern"?
- worauf achtet man bei einem Vorbesuch?
- wie waren eure Erfahrungen mit eurem Züchter und danach mit euren Hunden?
- was macht einen "guten Züchter" aus?
- woran erkennt man einen "guten Züchter"?

_________________
„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


Petitionen: Schutz der Hunde http://jakobolo.npage.de/aktuelle_petit ... 40436.html


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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 10:40 
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Hund: Sherlock span. Mischling 2005
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Ich hab leider keine Erfahrungen in dem Bereich.

Aber ich denke die Auswahl sollte man auch bei Nicht-Züchtern (TH, TS, Privat etc.) genauso intensiv machen.

Gut ist wohl wirklich nicht so einfach zu finden, wirklich sicher kann man sich wohl erst sein, wenn man den Hund schon ewig hat. Selbst gutes Kennen der Züchter inkl. Unterlagen, Untersuchungen, Aufzucht etc. und natürlich aller Hunde dort reicht wohl nicht mehr aus. Die Zeit zeigt ob es gut oder schlecht und vor allem passend war, da einen Hund bzw. diesen Hund zu holen.

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Liebe Grüße aus München

Mellie und Sherlock


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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 10:42 
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Hund: Schäferhunde
Nicht ganz einfach zu beantworten finde ich. Ich für mich empfinde einen Züchter als "guten Züchter" wenn einfach alles passt. Kurz zusammengefasst heißt das für mich gesunde und wesensfeste Hunde die mit Sachverstand, Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und menschlicher Zuwendung rassegemäß gehalten, verpaart und aufgezogen werden. Ein "guter Züchter" wird stets bemüht sein die Rasse "voran" zu bringen und seine Verantwortung gegenüber den Welpen die bei ihm geboren werden endet nicht mit der Abgabe der Welpen.

Das finanzielle Interesse darf nicht im Vordergrund stehen, die Hündin wird nicht bei jeder Hitze belegt und wird umgehend aus der Zucht genommen sobald zB Erkrankungen bekannt werden. Beispiel der Hund entwickelt im Laufe seines Lebens Allergien oder es wird eine andere Erkrankung festgestellt die die Zucht negativ beeinflussen kann. Dann nimmt ein guter Züchter aus meiner Sichtweise diesen Hund aus der Zucht und informiert im besten Falle die damaligen Welpenkäufer über ein Auftreten einer vererbbaren Krankheit.

Ein guter Züchter wählt seine Welpenkäufer sehr gut aus und lehnt ungeeignete Interessenten ab. Neben einer umfassenden Beratung und der gesundheitlichen Fürsorge die der Welpe erhalten hat ( zB tierärztliche Betreuung, Entwurmung, Impfung, ggf Chip) bekommt der Welpenkäufer einen Schutzvertrag. Somit wären wir wieder bei der oben bereits erwähnten Verantwortung die nicht mit der Übergabe des Welpen enden sollte.
Ich mache es zB auch nicht an der Verbandszugehörigkeit fest, auch eine Zucht die nicht dem VDH angeschlossen ist kann ganz hervorragende Hunde hervorbringen.

Zu guter letzt wird jedoch immer eine Rolle spielen wie der Hund sich entwickelt. Dabei spielt nicht "nur" seine Welpenstube eine Rolle sondern auch wie der Welpenbesitzer mit seinem Hund umgeht (Haltung, Ernährung usw). Manche Entwicklungen sind nicht vorraussehbar und trotz besten Vorraussetzungen kann ein Hund sich wesensmäßig oder körperlich anders entwickeln als man dies erwartet hätte. Nicht immer kann dies mMn dann auf eine "schlechte Zucht" zurück geführt werden.

So, mir fällt sicher noch mehr ein, aber das waren so die allerersten Gedanken die mir durch den Kopf gingen. Eigene Erfahrungen hänge ich später noch an, das schaff ich jetzt nicht mehr alles zu posten *zwinker*

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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 11:03 
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Vorname: Daniela
Also ich kenne meine Vermieterin als Züchterin und würde sie als gute Züchterin einsortieren, aber warum...

* sie hat alle gesundheitlichen Risiken überprüft, der Stammbaum liegt ihr komplett vor und sie züchtet nur mit dem Hund, der absolut gesund ist.

* sie geht nur auf Ausstellungen (die braucht man ja leider), die dem Hund zumutbar sind, sie achtet darauf, dass der Hund keinen Stress dabei hat, sondern es ihm Spaß macht

* sie züchtet nicht auf Teufel komm raus und nimmt jede Möglichkeit mit, sondern max. ein Wurf im Jahr und max. 4 Würfe für die Hündin.

* sie hält auch jetzt noch den Kontakt zu allen, die einen Hund bei ihr erworben habe, es gibt regelmäßige Welpentreffen und sie steht immer mit Rat und Tat zur Seite

* der finanzielle Aspekt steht nicht im Vordergrund, ich würde sogar sagen, dass sie eher draufzahlt...

* sie wählt den Deckrüden ganz genau aus und achtet auch hier auf den Stammbaum und alle gesundheitlichen Risiken

* sie lässt die Hunde immer vom TA durchchecken, den Tieren fehlt es an nix

* die Welpen haben ganz viel Platz, bekommen ganz viele Eindrücke vermittelt und es wird auch hier alles für die Gesundheit getan

* die möglichen Besitzer werden genau angeschaut, es bekommt nicht jeder einen Hund, der sich darum bewirbt und es wird auch geschaut, ob jemand mit einem Rüden zurechtkommen würde oder eher nicht, dabei ist es nicht wichtig, wieviel Hundeerfahrung man hat, sondern wie man menschlich rüberkommt. Sie hat dafür ein ganz feines Gespür

Das ist das, was mir so auf die Schnelle einfällt, vielleicht kann ich das noch ergänzen...

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Liebe Grüße
Daniela


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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 11:48 
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Ich seh das genau wie Jenny (gut geschrieben).

Ich würde nur noch die Unterstützung bei der Welpenaufzucht bzw. der Erziehung etc. des Hundes noch ergänzen, also das man mit Rat UND Tat den Besitzern immer zur Seite steht.

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Liebe Grüße aus München

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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 18:11 
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=== na komm, es gibt trotzdem ein paar grundsachen auf die man achten sollte. Schleißlich will man ja einen hund, der dem rasseprofil entspricht und keinen verkorksten hund, man lässt genug geld bei der züchterin etc.

Dani°* sie züchtet nicht auf Teufel komm raus und nimmt jede Möglichkeit mit, sondern max. ein Wurf im Jahr und max. 4 Würfe für die Hündin.
=== ich kenne sogar eine Züchterin, die erst dann decken lässt, wenn soviele Interessenten da sind, dass sie voraussichtlich alle Welpen losbekommt

=== was mir als erstes eingefallen ist (ist warscheinlich so banal, dass keiner von euch dran gedacht hat), die welpen/junghunde leben mit der mutter zusammen, die hunde werden nicht von der familie ausgerenzt und leben im zimmer, sondern können sich in der familie frei bewegen

- die welpen wurden von der züchterin ein stück weit auf die „große weiße welt“ herangeführt, d.h. sie kennen auto fahren
- eine gute züchterin macht oder lässt im welpenalter einen charaktertest durchführen (beispiel die hündin meines kollegen) um so einschätzen zu können, welcher ist eher der draufgänger, welcher eher der gelassen etc
- die besitzer werden auf rassetypischen eigenschaften vorbereitet
- den besitzern wird ans herz gelegt, rassetypisch mit dem hund umzugehen

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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 20:58 
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Das die Hunde / Welpen Mitglieder der Familie sind, ist für mich durch meine Vermieter so normal, dass ich daran gar nicht gedacht hab.

Meine Vermieterin weiß, dass sie momentan die Hunde auf jeden Fall losbekommt und immer genügend Interessenten hat... der RR ist ja momentan eher Modehund und so viele Züchter gibt es noch nicht, zum Glück...

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Liebe Grüße
Daniela


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BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 21:01 
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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juni 2009, 12:22 
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Behalten, vorläufig.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juli 2009, 18:53 
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Dani@ und dann?

noch ein paar Fragen / Anmerkungen:

Das finanzielle Interesse darf nicht im Vordergrund stehen,
=== hhhhhhm, ich denke aber das Geld nicht so sehr im Hintergrund steht, wie man es gerne hätte, oder?

Gibt es nicht so eine Datenbank für "gute" Züchter oder so? Ich meine, ich hätte mal sowas gelesen...

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