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 Betreff des Beitrags: Dogo Argentino
BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 18:45 
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wir treffen uns demnächst mit nem jungen Dogo Argentino, mal wieder ein grund ne rasse vorzustellen... bin schon ganz gespannt, wie riiiiieeeesig die sein wird *schluck*

Dogo Argentino

FCI - Standard Nr. 292
Patronat: Argentinien
Verwendung: Jagdhund für Großwild
Klassifikation: FCI, Gruppe 2 Schnauzer und Pinscher, Molosser und Schweizer Sennenhunde; Sektion 2.1 Molosser, doggenartige Hunde; ohne Arbeitsprüfung
Farbe: Reinweiß, um das Auge herum ist ein Farbfleck von schwarzer oder dunkler Farbe zulässig.
Widerristhöhe: Rüde: 62–68 cm, Hündin: 60–65 cm

Der Dogo Argentino ist eine von der FCI (Nr 292, Gr. 2, Sek. 2.1) anerkannte Hunderasse aus Argentinien.

Der Dogo Argentino ist ein Jagdhund, der nicht zuletzt als Sauhund eingesetzt wird. Begründer der Rasse ist Dr. Antonio Nores Martinez, der 1928 den ersten Standard entwickelte. Beabsichtigt wurde ein Züchtungserfolg zu einem unerschrockenen Jagdhund und ebenso guten Familienhund, Haushund und Wachhund.
Die ersten drei Hunde dieser Rasse wurden 1968 von dem Kynologen Dr. Erich Schneider-Leyer nach Deutschland importiert. Dieser züchtete die Rasse erstmals in Europa auf Schloss Scheer. Der Genetiker Professor Dr. Schleger befand noch vor wenigen Jahren das genetische Potenzial der Rasse als so wertvoll, dass man damit die Zucht der Deutschen Dogge verbessern könnte. Dies wurde aber nie umgesetzt.

Beschreibung
Der Dogo Argentino ist mit einer Schulterhöhe von maximal etwa 69 Zentimetern ein relativ großer Haushund. Er ist reinweiß, kann jedoch auch einen dunklen Fleck im Kopfbereich aufweisen. Eine dunkle, fleckenmäßige Hautpigmentierung (bis ca 10% des Kopfes) unter dem Fell, wobei das Fell keine Verfärbung aufweisen darf, wird ebenso als charakteristisch angesehen.

Verwendung
Der Dogo Argentino wurde und wird in seiner Heimat als Jagdhund für Großwild, insbesondere für die Wildschweinjagd eingesetzt, aber auch für die Jagd auf Raubkatzen. Die weiße Fellfarbe wurde den Hunden angezüchtet, um sie vor einem Fehlschuss des Jägers zu bewahren. Der Dogo Argentino muss in seiner Heimat in Gruppen jagen, in denen auch mehrere erwachsene, gleichgeschlechtliche Hunde zusammenarbeiten. Mit Hunden, die zu übersteigertem Aggressionsverhalten neigen, ist dies nicht möglich. Eine gute Sozialisierung ist auch Voraussetzung, um mit anderen Tieren und Menschen friedlich zusammenzuleben.
Mit geduldiger und konsequenter Anleitung eignet sich der Dogo Argentino auch für die Ausbildung zum Fährtenhund oder Schweißhund, sein Geruchssinn ist hervorragend. Auch auf dem Agilityplatz oder im Turnierhundesport kann der Dogo Argentino geführt werden, vorausgesetzt, es wird auf seine physische und psychische Konstitution geachtet.

Haltung
Der Dogo Argentino ist eine Hunderasse, welche nicht unbedingt einem unerfahrenen Hundehalter zugängig ist, da er eine Charakterstärke besitzt, die ihn auch gerne stur erscheinen lässt. Sein Aggressionspotenzial ist dann erhöht, wenn es sich von den Genen her um ein Alpha-Tier handelt, das um die Vorherrschaft in einem Rudel kämpft, oder wenn die interne Rangproblematik unter den Hunden (speziell beim Füttern) nicht gelöst ist. Die Aggressionsbereitschaft bekommt man nur durch konsequente Schulung in den ersten drei Lebensjahren und einer erhöhten weiteren Wachsamkeit in den Griff. Ansonsten ist er äußerst verträglich, umgänglich und ein guter Familienhund, welcher viel Auslauf benötigt. Für seine Größe unüblich ist seine relativ hohe Lebenserwartung von bis zu 14 Jahren.

Rasseproblematik
Die Haltungsbestimmungen in Deutschland sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich, teils steht die Rasse auf der jeweiligen Rasseliste. Auch wird in manchen Gemeinden ein Hundesteuersatz für sie gefordert, der die normale Hundesteuer um ein Vielfaches übersteigt.
Im Schweizer Kanton Wallis wird die Haltung dieser und noch elf anderer Rassen, unter anderem Dobermann und Rottweiler, per 1. Januar 2006 verboten.[1]

Gesundheit
Auf Erbkrankheiten wie Gehörlosigkeit, Hüftdysplasie (HD) und Hautkrankheiten ist in der Zucht besonders zu achten. Deshalb sollte man beim Kauf unbedingt das Hörvermögen prüfen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dogo_Argentino

_________________
„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


Petitionen: Schutz der Hunde http://jakobolo.npage.de/aktuelle_petit ... 40436.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Dogo Argentino
BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 00:53 
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Ich lieeeeeeeeebe diese Hunde, kenn ein Exemplar persönlich, und den und auch Staffs und co. find ich einfach genial.
Aber in Bayern nein danke. Ist für mich wie Neufi auf der Liste, schön, aber brauch ich dann doch net gelandet. :D

_________________
Liebe Grüße aus München

Mellie und Sherlock


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