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 Betreff des Beitrags: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. August 2009, 19:51 
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Hund: Jagdhundmischling = Kira
Berner Sennen = Kane
Die Frage steht ja schon im Beitrag. Seit ihr der Meinung es gibt Rassen die man einem Anfänger empfehlen kann weil sie z.B. leichter zu erziehen sind?

Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht?

Ich hab ja als Vergleichsmöglichkeiten einen Jagdhundmischling und einen Berner Sennen und würde vor allem ersteren keinen Anfänger empfehlen. Beim Berner sieht's da schon anders aus, er fordert halt eine extrem konsequente Erziehung und jeder kleine Fehler wird ausgenützt. Sonst ist er aber eine sehr anhängliche Rasse, was meiner Meinung nach vieles leichter macht. Da der Berner aber sehr schwer wird, würde ich jetzt nicht unbedingt einer jungen, zierlichen Frau empfehlen, weil man sich da schon durchsetzen muss. 43 Kilo wenn mal in ne andere Richtung wollen, wird's lustig ;-)

Was meint ihr, gibts Anfängerrassen und wenn ja, welche sind's? Und welche sind's nicht?

_________________
LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
Die Wellizucht in Niederbayern: http://wellizuchtbiller.npage.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. August 2009, 21:41 
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Hund: Laika puddel-Schnauzer-mix 12jahre(15.08.1997)
Kessy Weißer-Schäfer Mix 5,5 Jahre (28.04.2004)
Vorname: Marie
ich denk schon das es rassen gibt die fürn nen anfänger besser sind als schwierige z.b ein weimeraner finde gehört nicht gerade in ne anfänger hand .
anfänger rasssen hm ich glaube das einb labbi oder goldi in der erziehung nicht zu schwierig sind aber so gut kenn ich mich net aus.

_________________
viele Liebe Grüsse

marie Kessy & Laika


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Donnerstag 13. August 2009, 10:21 
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Hund: Sherlock span. Mischling 2005
Vorname: Mellie
Klar gibt es Rassen oder eher Hunde (kann ja auch ein Mix sein) die einfacher sind für Anfänger.
Wichtig dabei find ich aber, dass der Hund zu den Leuten passt. Ein langsamer sehr fauler aber dafür sehr sturer Hund ist nunmal nicht das selbe wie ein super agiler, leichtführiger, aktiver Hund etc.
Es muss halt passen und ob das leicht oder schwer zu händeln ist, liegt nicht an der Rasse allein sondern vor allem an der Kombi-Mensch-Hund.

Und das ist die Schwierigkeit, weil wenn man nie nen Hund hatte und sich nur auf dem Papier informiert, kann man da meist auch nicht so konkret sagen, man merkt oft erst viel später, was man will oder was nicht bzw. was man auch leisten kann.

_________________
Liebe Grüße aus München

Mellie und Sherlock


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Dienstag 18. August 2009, 19:39 
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Hund: Chihuahua Rüde *Chevy*
07/07/08
Vorname: Julia
schwierig zu beantworten. generell würde ich anfängern z.b. dringend von terriern abraten.
wobei es auch da natürlich immer mal einzelne tiere dabei sind, die easy zu handlen sind.

wichtig ist nämlich auch was der besitzer aktiv mit seinem auserwählten hund anfangen möchte.
wenn er von anfang an in die huschu gehen mag, dann ist die rasse nicht so wichtig, finde ich.

mein spike, mein erster hund, war ein totaler anfängerhund. allerdings war er auch schon
ca. 5 jahre alt als ich ihn bekam.

bei meinem 2. hund, bullterrier, sind mein freund und ich dann komplett gescheitert... (meine wahl
war die rasse nicht, ich wollte einen chihuahua. aber mein freund hat sich den miniatur bulli
eingebildet...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Freitag 21. August 2009, 08:51 
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Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
Es gibt einige Rassen oder Hunde im TH die als idealer Anfängerhund ausgeschrieben werden.

Im Endeffekt denke ich, dass es am meisten auf den Menschen ankommt. Was ist er bereit zu tun, ist ein Welpe sinnvoller oder ein ausgewachsener Hund, wie sind die Lebensumstände, welche Ansprüche hat man an den Hund (kinderfreundlich, supersportlich, wachsam etc).

Es gibt auch einfach verschiedene gründe, warum man sich eine Hund holt.

Die einen als Kumpel für die Kinder, die anderen als täglichen Sportbegleiter beim joggen und Fahrradfahren, die anderen als Hof- und Haushund oder einfach nur als Schmusekissen.

Je nachdem, welche Anforderungen man an das zusammenlegen mit dem Hund hat, ist auch eine andere Rasse empfehlenswert.

Für mich wäre als Anfänger z.B. eine absolute Sportskanone gar nichts gewesen, ich wäre verzweifelt mit dem Hund, denn auch wenn ich den Hund lieben würde, ich wäre nicht bereit täglich zu joggen, Fahrrad zu fahren etc.
Dafür war ich aber als Anfänger bereit mit meinem Hund jede Alltagssituation zu üben und in an ein Leben in Deutschland zu gewöhnen. Auch mit einem Welpen wäre ich komplett überfordert gewesen.

Eine absolute träge Schmusebacke wäre mir zu träge und zu langweilig, für andere wäre das der absolute Traum.

Im Endeffekt kommt es immer darauf an, welche Ansprüche man hat, welche Möglichkeiten man hat mit dem Hund evtl. an Probleme ranzugehen und was der Halter bereit ist zu tun.

Außerdem orientiert sich ein Hund immer ein Halter, so kann der ideale ruhige Anfängerhund bei der falschen Umgangsweise auch ganz schnell zum Leinenkläffer etc werden.
Auch ein Rassehund kann bei falscher Erziehung plötzlich völlig untypische Verhaltensweisen zeigen.

Wiederum gibt es natürlich Rassen, die Eigenschaften zeigen, die absolut nicht für einen Anfänge geeignet sind, wie z.B. extremer Beschützerinstinkt, denn bei solchen Charaktereigenschaften muss ein Halter entsprechend auf das kleinste Anzeichen reagieren.

_________________
„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


Petitionen: Schutz der Hunde http://jakobolo.npage.de/aktuelle_petit ... 40436.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Freitag 21. August 2009, 22:46 
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Hund: Schäferhunde
Ich schliesse mich meinen Vorrednern an. Bestimmte Anfängerrassen gibt es meiner Meinung nach nicht. Jeder Hund ist individuell und bringt seine ganz eigenen Wesenszüge mit.
Es gibt sogenannte Anfänger denen der Umgang selbst mit schwierigen Hunden nicht schwer fällt, die den richtigen Umgang sehr schnell lernen. Ich denke es kommt auch immer auf die Umstände darauf an, jemand der immer leichtführige Hunde hatte kann auch nach 10 Jahren Hundeerfahrung an einem selbstsicherem Hund scheitern.

Tinabambina hat geschrieben:
Wiederum gibt es natürlich Rassen, die Eigenschaften zeigen, die absolut nicht für einen Anfänge geeignet sind, wie z.B. extremer Beschützerinstinkt, denn bei solchen Charaktereigenschaften muss ein Halter entsprechend auf das kleinste Anzeichen reagieren.


Natürlich gibt es immer wieder "Ausnahmehunde" die typische Rasseeigenschaften nicht zeigen, aber grundsätzlich wäre ich beim durchschnittlichen hundeunerfahrenen Haltern mit Herdenschutzhunden oder bei Hunden mit starkem Trieb und / oder einer hohen Arbeitsbereitschaft eher vorsichtig.

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Hunde die bellen beißen nicht...!?
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. April 2010, 17:13 
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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. April 2010, 17:23 
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Hund: Nanouk/*2004/Siberian Husky
Daphne/*2006/Deutscher Schäferhund
Nein, gibt es nicht. Eher sollte man fragen, ob es Anfänger für Hunde gibt, oder so ähnlich.
Mein erster eigener Hund war ein Siberian Husky, nicht gerade das, was einem die meisten empfehlen würden. Ich kenne auch Leute, deren erster Hund war ein Vertreter der Herdenschutzhunde, und die kamen super mit diesen Hunden aus. Hingegen gibt es Anfänger, die kommen nicht mit "dem" Familienhund schlechthin klar, nen Golden.
Wenn die Bereitschaft da ist, zu lernen und sich auf den Hund einzulassen, dann kann jeder Hund passend sein. Egal ob Anfänger oder vermeintlicher Profi.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. April 2010, 19:15 
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Hund: Rika, Zwergpudel, ein Jahr jung
Vorname: Sabrina
Puuhh...
Wie ihr schon schreibt muss man sich erstmal die Person anschauen, die Hundehalter werden will. Es gibt ja Leute die schon immer eher Führungspersonen sind und sich leicht durchsetzen können und sehr konsequent sind.
Und dann wiederurm gibts die "Weicheren" (wie mich *grins*), denen es nicht so leicht fällt sich stark durchzusetzen bzw richtig konsequent zu sein...wobei, ich kann mich schon durchsetzen und Konsequenz walten lassen, aber ein Hund durchschaut einen gut und nutzt Schwachstellen noch schneller aus.

Erstere können sicherlich gut mit nem stureren Hund umgehen, der viel Konsequenz in der Erziehung braucht. Da braucht man nicht unbedingt ne superleichtführige Rasse zu empfehlen.

Bei mir ist z.B. der Pudel ideal! Die Gesamterziehung war keine riesige Herausforderung, ABER...mein liebes Mädel kontrolliert mich sehr gerne und bleibt deshalb auch nicht ohne Krawall zu machen alleine. Das ist wirklich ein Problem für mich und wahrscheinlich nur mit extremer Konsequenz in den Griff zu bekommen. Ich denke mal, dass mich persönlich ein anderer Hund z.B Deutscher Schäfer oder so ziemlich gut im Griff hätte und ich nicht mehr klarkommen würde.

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 Betreff des Beitrags: Re: Gibt es Anfängerassen?
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. April 2010, 20:49 
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Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Vorname: Rena
Ich denke es gibt keine Anfängerrassen...
... aber es gibt Hunde, die bei einem Anfänger völlig deplaziert sind. Bis die diese Anfänger, die den Biss haben, auch mit diesen hunden zurecht zukommen, aber dieser Weg ist steinig und lang. Vor allem für den Hund.
Bis ein Anfänger verstanden hat, wie z.B. ein Herdenschutzhund tickt, oder wie die jagdtriebigen Hunde unterwegs sind, oder wie sich u.U. ein territorialer Terrier verhält, oder ein autonomer Hund wie die Windigen gestrickt sind, ist schon viel Wasser den Rhein runtergeflossen.
Soll heißen, während der Halter noch lernt, sind die Probleme schon da.

Ganz bestimmt gibt es leichtführige Rassen, die Führerbezogen sind, sich mit Leckerchen motivieren lassen und nicht besonders triebgesteuert sind.
Für mich wäre so ein "easy going" Hund :
Labbi, Pudel (kein Großpudel) Cocker, Boxer, Dalmatiner, deutsche Dogge, Mops o.ä.

_________________
LG

Rena mit Jule
______________________________________
Für die Ausbildung eines Jagdhundes braucht man Geduld, Konsequenz und Empathie.
Zur Ausbildung einer Bracke bracht man von allem eine große Portion mehr.

Zitat eines Jägers


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