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 Betreff des Beitrags: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Dienstag 9. März 2010, 19:46 
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Hund: Max,3 Jahre alt ,Jack Russell Terrier
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Hallo
So hier werd ich mal immer ein bissel über Max berichten und unsere Aktivitäten .
Da wir ja nun sehr vielseitig sind leg ich mich jetzt auf nichts fest .
Später wird immer mehr Agility in den Vordergrund rücken da das genau Max seins mit ist , neben allem was mit Bällen zu tun hat .
Daneben gibt es noch Einiges zu Max und seiner "Angst" gegen fremde Rüden zu berichten bzw über die hoffentlich weiteren Fortschritte .

Im Moment ist es so ein Auf und Ab , wobei OK richtig abwärts ging es ja nicht wirklich , aber ein stetes weiterkommen auch nicht.

Max hat so viele Facetten und jeden Tag fällt mal was Neues auf worauf ich mir nicht immer einen Reim machen kann -vielleicht ja ihr

Wie schon in der Vorstellung von Max beschrieben wurde er zwei mal gebissen . Einmal hinten rein, kurz über der Rute . seid her lässt er auch nicht gerne von Rüden hinten an sich schnüffeln -früher war das kein Thema . Er lag auch dann unter dem Rüden und dann wurde er von einer Hündin ( kein Jahr alt) attakiert und war wieder lamnge unter ihr da das Frauchen im Wald ja außer Sichtweite war und erst zwei Minuten später zur Stelle war und ich die Schäferhündin oder Mischlingshündin nicht weg kriegte von Max der direkt unter ihr war .
Vermutlich war Diese total erschrocken da wir im Rudel zusammen spazieren waren und der eine Aussi sehr stark sofort anfing zu bellen . Max hatte weder gedroht noch sonst was und die Hündin stürzte sich quasi sofort auf ihn .
Wir sind in einer Hundeschule wo wir in unserem Kurs auch öfter mal mit anderen Kursen trainieren . Das tut Max sehr gut und der Erfolg schon mal ist das er seid gut 4 Monaten zumindest vor Hündinnen keine Angst mehr hat.

Rüden treffen wir leider nicht so oft an.
Da ist es meist so das Max droht wenn hinten Jemand schnüffelt. Lässt der Rüde sofort ab ist es OK und Max interessiert sich nicht für den Rüden . Tut er es nicht dann droht Max schon etwas mehr , lässt sich aber sofort durch mich aus der Situation bringen , notfalls mit der Erziehungsrassel , die ich nur selten einsetze , etwa wenn man auf großen Wiesen einen Hund der angerannt kommt trifft wo Frauchen oder Herrchen weiter weg sind und ihren Hund der evtl auch knurrt oder gar beissen will aus der Situation rausholen können .

Gestern trafen wir wieder in der näher gelegenen Stadt außerhalb auf der großen Wiese wo man öfter Hunde antrifft einen Aussi ( unkastriert). Ein Prachtexemplar den Max auch schon kennt vom letzten Treffen .
Ich mich riesig gefreut da Max ihn ja schon kurz kennenglernt hat und wir mit den Besitzern geredet hatten .
Super -Max auch zuerst freudig zu dem Aussi hin , dann blieb Max stehen etwa 2 Meter entfernt . Der Aussi ging auf ihn zu und schnüffelte hinten an ihm wie es ja auch üblich ist , nur das behagte Max gar nicht und er hat geknurrt .
Der Aussi ist auch grad zurückgewichen , hat dann noch mal geschnuppert und Max wieder geknurrt und hoch gebellt worauf der Aussi zu seinem Frauchen ist . Der Aussi ist ein Angsthase laut dem Frauchen .
Ich fand es ja weniger toll das der Aussi zurückgewichen ist denn zwei kurze Knurrer schickten da schon und Max hat damit ja die bestätigung gekriegt das er Erfolg mit der Knurrerei hat .
Ok
Das Frauchen ging weiter und ich mit max auch . Wir waren schon da wo wir die Autos geparkt hatten . Nun lief Max wie es aussah freudig hinter dem Aussi her . Klaro keine Bedrohung , alles unter Kontrolle , nur das der Aussi nun da er eh so Angst hat schneller lief und nix von Max wissen wollte .
Schade ich hätte gern gesehen wie es weitergelaufen wäre wenn wir nur gegangen wären


Heute dann ein kleiner Erfolg. Am Waldweg kam uns ein Frauchen mit einem Rüden entgegen . Max blieb brav sitzen ohne Leine und ohne Knurrerei konnten wir vorbei . Etwas was wir nun immer schon können , solange Max Ausweichmöglichkeiten hat .
Was er nicht mag ist eingeengt zu sein , quasi in seinen Augen ungeschützt dem fremden Hund gegenüber zu stehen.
Frontale Begegnungen oder ganz enge Wege wie Dieser auch war sind schon ein Kunstück wenn ein Rüde lang kommt .
Nun war ich mit einer guten Bekannten unterwegs und deren Hund . Unsere Hunde waren mal befreundet und aus einem für uns nicht nachvollziehbaren Grund hatte plötzlich Max vor dem Aussi Angst und ging sogar hinter Hecken lang um zu mir zu kommen wenn der Aussi auf dem engen Weg war .Wir denken das es an der kastra mit liegen kann und ich dann später und jetzt auch vor allem an der Pöbelei des anderen Rüden ( kurz hinter Max wurde er auch kastriert) ER versucht öfter mal zu stänkern je nach laune, oder die Zwei gehen nur den Weg lang , oder buddeln
Richtig spielen wie früher ist aber nicht mehr drin.
Heute trafen wir dann zwei Goldies an . Beides Hündinnen .
Max mag die Eine sehr und ist gerannt .
Ich hab mich so gefreut , bis Max sich wieder mal vom anderen Rüden hat wegdrängen lassen und Max dann auch keine versuch mehr unternommen hat an die Hündin zu kommen , die auch mit dem Anderen gespielt hat. Ein kurzes Wegabschneiden reicht da um Max weg zukriegen .

Ich denke vor Max und mir liegt viel Selbsvertrauensaufbauarbeit . Ich hab mir nun auch ein Buch über Aggressionen angeschafft da dort alle Arten beschrieben sind inklusieve Ideen dem entgegen zu wirken -im eigenen Hunderudel ( wir haben zwei Hunderudel je nach dem mit wem wir spazieren gehen ) und wenn man Hunde trifft die fremd sind usw
Ich möchte einfach alles richtig machen und vor allem selber auch mit mehr Selbstvertrauen in neue Situationen gehen .
ich merk ja selber das ich bissel noch angespannt bin wenn wir fremde Hunde treffen und der Besitzer ist von dem Hund noch weiter weg und der rast auf uns zu .
Aber ich bin nur noch da so angespannt . ich suche ja im Grunde die Begegnung mit vielen fremden Hunden soweit das in der ländlichen Gegend eben möglich ist .

So jetzt hab ich Euch erst mal genug die Ohren vollgequatscht

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Dienstag 9. März 2010, 20:13 
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Siri hat geschrieben:
Da ist es meist so das Max droht wenn hinten Jemand schnüffelt. Lässt der Rüde sofort ab ist es OK und Max interessiert sich nicht für den Rüden . Tut er es nicht dann droht Max schon etwas mehr , lässt sich aber sofort durch mich aus der Situation bringen , notfalls mit der Erziehungsrassel , die ich nur selten einsetze , etwa wenn man auf großen Wiesen einen Hund der angerannt kommt trifft wo Frauchen oder Herrchen weiter weg sind und ihren Hund der evtl auch knurrt oder gar beissen will aus der Situation rausholen können .

warum unterbrichst du denn das drohen, wenn er sich bedroht fühlt, muss er das doch ausdrücken können.

Siri hat geschrieben:
Der Aussi ist auch grad zurückgewichen , hat dann noch mal geschnuppert und Max wieder geknurrt und hoch gebellt worauf der Aussi zu seinem Frauchen ist . Der Aussi ist ein Angsthase laut dem Frauchen .

ich würd eher sagen, er klar max klare kommunikation super verstanden. nur weil ein hund keinen streit will, ist er ja noch kein angsthase.


Siri hat geschrieben:
Ich fand es ja weniger toll das der Aussi zurückgewichen ist denn zwei kurze Knurrer schickten da schon und Max hat damit ja die bestätigung gekriegt das er Erfolg mit der Knurrerei hat .

naja, das ist aber hundekommunikation. ich kenn genug weiber, die nach rüdens chnappen wenn diese zu intensiv schnüffeln. find ich vollkommen okay, nicht jder hund mag alles. max hat seine erfahrung gemacht und mag das schnüffeln nicht - punktaus. er kommuniziert klar.

Siri hat geschrieben:
Was er nicht mag ist eingeengt zu sein , quasi in seinen Augen ungeschützt dem fremden Hund gegenüber zu stehen.
Frontale Begegnungen oder ganz enge Wege wie Dieser auch war sind schon ein Kunstück wenn ein Rüde lang kommt .

da ist jakob genauso, enge und bedrängnis geht gar nicht. lässt du fremde rüden eher mal anleinen oder probierst du immer mal wieder aus, mit wem er sich versteht?

Siri hat geschrieben:
Ich denke vor Max und mir liegt viel Selbsvertrauensaufbauarbeit . Ich hab mir nun auch ein Buch über Aggressionen angeschafft da dort alle Arten beschrieben sind inklusieve Ideen dem entgegen zu wirken -im eigenen Hunderudel ( wir haben zwei Hunderudel je nach dem mit wem wir spazieren gehen )

wie, ihr habt zwei hunderudel? hundekumpel und rudel ist nicht das gleiche.


Siri hat geschrieben:
Ich möchte einfach alles richtig machen und vor allem selber auch mit mehr Selbstvertrauen in neue Situationen gehen .

da wünsch ich euch alles gute!!! ich kann das alles weas du schreibst supr nachvollziehen, ich hab so ähnliche erfahrungen gemacht. leider waren es bei mir die jack russels, die sich in meinem hund verbissen haben.

Siri hat geschrieben:
ich merk ja selber das ich bissel noch angespannt bin wenn wir fremde Hunde treffen und der Besitzer ist von dem Hund noch weiter weg und der rast auf uns zu .
Aber ich bin nur noch da so angespannt . ich suche ja im Grunde die Begegnung mit vielen fremden Hunden soweit das in der ländlichen Gegend eben möglich ist .

hah - so gehts mir auch. ich muss aber sagen, wir haben so viele fortschritte gemacht, nach jeder beisserei neu angefangen, gekämpft geübt... für mich war es das, jeder rüde der mir igrnedwie komisch vorkommt wird angeleint, punktaus. und da fahr ich dann auch lieber 30 min mit dem auto wohin, obwohl ich nur 5 mi. zum stadtwald bräuchte.
aber ich will mein leben mit hund genießen und nicht bei jedem hund nen herzinfakt bekommen. ich hab mich damit abgefunden und so lebe ich besser ;)


Siri hat geschrieben:
So jetzt hab ich Euch erst mal genug die Ohren vollgequatscht

waaaaaas? noch lange nicht, ich würd gerne mehr von euch erfahren ;) warum gerade max, woher kommt er, wieso diese rasse, wo ist er tagsüber ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Dienstag 9. März 2010, 20:46 
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Huhu

warum unterbrichst du denn das drohen, wenn er sich bedroht fühlt, muss er das doch ausdrücken können.

Ja da versuch ich jetzt Vieles auch laufen zu lassen . Mir steht nur meine Angst wohl ehr im Wege es auch laufen zu lassen wenn Frauchen nicht da ist vom anderen Hund . Man weiß ja nicht wer vor Einem steht und wenn Max dann noch so einen Vorwärtsdrang macht ala ich schau mal ob ich Dich vielelicht zwacken kann , unterbrech ich es im Moment noch lieber wenn ich alleine unterwegs bin. Mit Jemanden zusammen der auch dann notfalls eingreift lass ich es laufen


ich würd eher sagen, er klar max klare kommunikation super verstanden. nur weil ein hund keinen streit will, ist er ja noch kein angsthase.
ja kann sehr gut sein. Mir tat er nur leid weil er wie erschreckt zurückgewichen ist . Max kann da schon bös bei aussschaun

naja, das ist aber hundekommunikation. ich kenn genug weiber, die nach rüdens chnappen wenn diese zu intensiv schnüffeln. find ich vollkommen okay, nicht jder hund mag alles. max hat seine erfahrung gemacht und mag das schnüffeln nicht - punktaus. er kommuniziert klar.



Ja ich weiß , das sagte meine Bekannte auch . Sie fand es nur klasse wie Max da kommuniziert hat auf der Wiese mit sämtlichen Hunden.
Ich würd mir nur wünschen das er eben wieder mehr Kontakte hätte zu anderen Hunden noch

da ist jakob genauso, enge und bedrängnis geht gar nicht. lässt du fremde rüden eher mal anleinen oder probierst du immer mal wieder aus, mit wem er sich versteht?

Da bin ich super mutig geworden und lasse auch fremde hunde auf uns zu kommen . Daher fahr ich oft auch auf Wiesen wo wir öfter mal fremde Hunde antreffen . Hier im Ort bei seinen Freunden die er kennt , gibt es ja keine Probleme .
Leinen Andere erst an , leine ich Max auch an wenn wir ganz nah dran sind . Max läuft so auf keine fremden Hunde einfach zu bzw gehorcht da super



hah - so gehts mir auch. ich muss aber sagen, wir haben so viele fortschritte gemacht, nach jeder beisserei neu angefangen, gekämpft geübt... für mich war es das, jeder rüde der mir igrnedwie komisch vorkommt wird angeleint, punktaus. und da fahr ich dann auch lieber 30 min mit dem auto wohin, obwohl ich nur 5 mi. zum stadtwald bräuchte.
aber ich will mein leben mit hund genießen und nicht bei jedem hund nen herzinfakt bekommen. ich hab mich damit abgefunden und so lebe ich besser


Glaub ich Dir gerne . Bislang waren die Erfahrungen so das die Hunde die schon arg Zirkus gemacht hatten an der Leine schon waren , oder aber wir haben eben das einemal wo Max gebissen wurde die Erfahrung gemacht : Frauchen läuft weit hinten und stört sich scheinbar nicht an der großen bellerei
Ich fahr schon viele Minuten sehr gerne um fremde Hunde anzutreffen . Freilich am Liebsten wo man schon bissel vom hören sagen her weiß das sie gut sozialisiert sind und ganz ehrlich :
Wenn ich Max nicht kennen würde , dann könnte mich als Besitzer Max Bellerei und auch Knurrerei erschrecken ( Von Welchen die nicht so ein Auge haben was los ist )
Ich hab aber auch Viele getroffen um unseren see rum die sofort sagten "Der hat aber Angst "


wie, ihr habt zwei hunderudel? hundekumpel und rudel ist nicht das gleiche.
Ja ich weiß . Wir nennen das so spaßeshalber weil wir uns regelmässig sehen , oft auch mehrmals wöchentlich und sie ein eingespieltes Team sind wie fast wie im Rudel



da wünsch ich euch alles gute!!! ich kann das alles weas du schreibst supr nachvollziehen, ich hab so ähnliche erfahrungen gemacht. leider waren es bei mir die jack russels, die sich in meinem hund verbissen haben.

Dazu kann es auch schnell kommen bei Jackies . Sie sind ja ehr bekannt dann mit bellen und knurren zu reagieren und so manch Jackie wie ich gehört habe wurde auch richtig aggressiv eben weil nicht dem entgegengewirkt wurde, oder sie falsch erzogen wurden .



waaaaaas? noch lange nicht, ich würd gerne mehr von euch erfahren warum gerade max, woher kommt er, wieso diese rasse, wo ist er tagsüber
Siri hat geschrieben:
Da ist es meist so das Max droht wenn hinten Jemand schnüffelt. Lässt der Rüde sofort ab ist es OK und Max interessiert sich nicht für den Rüden . Tut er es nicht dann droht Max schon etwas mehr , lässt sich aber sofort durch mich aus der Situation bringen , notfalls mit der Erziehungsrassel , die ich nur selten einsetze , etwa wenn man auf großen Wiesen einen Hund der angerannt kommt trifft wo Frauchen oder Herrchen weiter weg sind und ihren Hund der evtl auch knurrt oder gar beissen will aus der Situation rausholen können .

warum unterbrichst du denn das drohen, wenn er sich bedroht fühlt, muss er das doch ausdrücken können.

Siri hat geschrieben:
So jetzt hab ich Euch erst mal genug die Ohren vollgequatscht

waaaaaas? noch lange nicht, ich würd gerne mehr von euch erfahren ;) warum gerade max, woher kommt er, wieso diese rasse, wo ist er tagsüber ;)



Also teils beantwortet im anderen Thread wo ich Max vorgestellt habe .
Tagsüber bzw am Vormittag ist er unten bei meiner Mama. Wir wohnen in einem Haus in getrennten Wohnungen , haben einen Garten .Da unten fühlt er sich sehr wohl , wird auch beschäftigt

Er kommt aus Düsseldorf

Noch Fragen ? Dann nur zu

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Zuletzt geändert von Siri am Mittwoch 10. März 2010, 07:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Dienstag 9. März 2010, 20:53 
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also ich muss sagen, ich finds toll, grad weil ich es ja kenne... ich hab den mut nie mehr gefunden und ich will auch nicht mehr. zerbissene hände und nen hund mit gebrochenem bein (inklk. alptreäume und alles) und zurück zu meinen eltern ziehen, das brauch man einmal im leben find ich... naja eigentlich keinmal, aber passiert ist passiert.

jakob hat immer weniger freude an femden hunden, er ist früher auf jeden freudi zugreannt, mittlerweile bellt er nur noch "hau ab" und flüchtet. in ganz schlimmem phasen hatte er schnüffelkontakt und hat sofort durchfall bekommen...
er geht fremden hunden aus dem weg, will weg, speilt nicht mit denen - es hat keinen sinn mehr und ich will auch nicht mehr. hunde die er kennt liebt er, fremde müssen nicht sein, selbst wenn die fast abdrehen zum spielen aufzufordern...

bei uns war der gund, warum er immer wieder gebissen wurde, dass er (gaaaaaaanz kurz zusammengefasst)
- dachte er trgät die verantwortung für uns,
- u.a.a auch dadurch gesteigertes selbstbewusstsein d.h. steif werden etc, also schöööööön provozieren
- evtl. hormone, kastra hat nix gebracht, aber als er den chip zum testen drinne hatte, hab ich gemertk, wie es ihn entspannt, dass fremde rüden nicht so intensiv schnüffeln, daher schnippschnapp
- zu aufdringlich bei hündinnen, wenn deren ehegatte dabei ist ;)

aja - im nächsten leben werde ich mal einen sooooo souveränen rüden bekommen, bestimmt!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 07:10 
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Hallo
Ja das kann ich gut verstehen und dann wenn ich merke -OK es hat nun echt keinen Sinn mit fremden Rüden, ist es auch OK.
Ich hab die Hoffnung das es wieder so wird wie früher bzw fast so . Eben weil es bei Hündinnen ja das Selbe war , da hat er auch dann geknurrt , gebellt ohne Ende und bei dem einen Rüden der zwar noch recht jung ist , klappte es auch ganz gut . Wenn er das dann nicht mehr mag -OK dann versuch ich es auch nicht ewig weiter . Ist ja schon mal etwas das er mit Hündinnen wieder richtig gut klar kommt . Das er bei Hündinnen damals auch so reagiert hat war für mich ein großes Alarmzeichen , also hatte es nix mit unkastrierten Rüden nur zu tun.

Mal schaun heut ist wieder Hundetreff angesagt und vielleicht treffen wir ja wieder einen fremden Hund

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 09:28 
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Liebe Siri,

ich habe Dich auszugsweise zitiert und meinen Kommentar darunter geschrieben. Ich glaube, dass das Buch mit dem Titel Calming Signals über die Beschwichtigungssignale des Hundes und wie ein Hund so tickt, für Dich sehr interessant sein könnte, weil es ganz tiefe und für uns neue Einblicke in die Hundeseele gewährt.

Siri hat geschrieben:
Wie schon in der Vorstellung von Max beschrieben wurde er zwei mal gebissen . Einmal hinten rein, kurz über der Rute . seid her lässt er auch nicht gerne von Rüden hinten an sich schnüffeln -früher war das kein Thema . Er lag auch dann unter dem Rüden und dann wurde er von einer Hündin ( kein Jahr alt) attakiert und war wieder lamnge unter ihr da das Frauchen im Wald ja außer Sichtweite war und erst zwei Minuten später zur Stelle war und ich die Schäferhündin oder Mischlingshündin nicht weg kriegte von Max der direkt unter ihr war .


So eine Situation muss nicht, aber kann für Max ein wenig traumatisch gewesen sein. Auf alle Fälle lernt er aus jeder einschneidenden Situation, nämlich:

1. Hinten rein kann man auch gebissen werden, hier ist Vorsicht geboten.
2. Mein Frauchen kann mich nicht beschützen/bewahren davor, als versuche ich das lieber selbst.

Siri hat geschrieben:
Da ist es meist so das Max droht wenn hinten Jemand schnüffelt. Lässt der Rüde sofort ab ist es OK und Max interessiert sich nicht für den Rüden . Tut er es nicht dann droht Max schon etwas mehr, lässt sich aber sofort durch mich aus der Situation bringen , notfalls mit der Erziehungsrassel , die ich nur selten einsetze , etwa wenn man auf großen Wiesen einen Hund der angerannt kommt trifft wo Frauchen oder Herrchen weiter weg sind und ihren Hund der evtl auch knurrt oder gar beissen will aus der Situation rausholen können.


Erziehungsrassel ist hier fehl am Platz, denn Du verbietest Deinem Hund, einem anderen Bescheid zu sagen in seiner eigenen Sprache, dass er nicht angeschnüffelt werden möchte. Wenn Du nicht möchtest, dass Max in diese Situation des Knurrens kommt, bis Du gefagt. Du könntest, bevor es zum Knurren kommt

- Max nahe zu Dir nehmen und den anderen Hund wegschicken,
- den Besitzer bitten, seinen Hund zurückzurufen,
- mit Max umdrehen und schnell weggehen, aus der Situtation rausgehen.

Damit hättest Du gleichzeitig die Führung in dieser Situation übernommen, hättest agiert, und zeigst Max damit: Ich bin Chef, ich bin kompetent, ich habe alles im Griff, ich beschütze Dich, was auch haargenau die Chefrolle im Rudel ausmacht.

Das sollte man so lange machen, solange der Hund unsicher ist und knurrt. Wenn er Dir erst einmal zutraut, dass Du die Situation im Griff hast, wird Max lockerer sein und diese Vorsichtsmaßnahmen werden nicht mehr nötig sein.

Siri hat geschrieben:
Gestern trafen wir wieder in der näher gelegenen Stadt außerhalb auf der großen Wiese wo man öfter Hunde antrifft einen Aussi ( unkastriert). Ein Prachtexemplar den Max auch schon kennt vom letzten Treffen .
Ich mich riesig gefreut da Max ihn ja schon kurz kennenglernt hat und wir mit den Besitzern geredet hatten .
Super -Max auch zuerst freudig zu dem Aussi hin , dann blieb Max stehen etwa 2 Meter entfernt . Der Aussi ging auf ihn zu und schnüffelte hinten an ihm wie es ja auch üblich ist , nur das behagte Max gar nicht und er hat geknurrt .
Der Aussi ist auch grad zurückgewichen , hat dann noch mal geschnuppert und Max wieder geknurrt und hoch gebellt worauf der Aussi zu seinem Frauchen ist . Der Aussi ist ein Angsthase laut dem Frauchen.

Ich fand es ja weniger toll das der Aussi zurückgewichen ist denn zwei kurze Knurrer schickten da schon und Max hat damit ja die bestätigung gekriegt das er Erfolg mit der Knurrerei hat .


Ich würde nicht sehen, dass das ein Erfolg durch unerwünschtes Verhalten (Knurren) ist, sondern Max sagte hier deutlich: "Ich möchte das nicht." Der Aussi ist gegangen und hat akzeptiert, dass Max das nicht möchte. Eigentlich perfekte Hundekommunikation. Nur, wie gesagt, wäre es für Deinen Hund besser, Du würdest das regeln, denn dann kann er sich entspannen, wenn er Dir diese Kompetenz zutraut, und kann selbst wieder selbstsicherer werden und sich auf Dich verlassen.

Siri hat geschrieben:
Das Frauchen ging weiter und ich mit max auch . Wir waren schon da wo wir die Autos geparkt hatten . Nun lief Max wie es aussah freudig hinter dem Aussi her . Klaro keine Bedrohung , alles unter Kontrolle , nur das der Aussi nun da er eh so Angst hat schneller lief und nix von Max wissen wollte.


Ich glaube, dass Max erkannt hat, dass der Aussi seinen Wunsch auf zunächst Abstand akzeptiert hat, dass er ihm nichts Böses will, und deshalb für ein Spielchen bereit gewesen wäre. Das passt.

Siri hat geschrieben:
Heute dann ein kleiner Erfolg. Am Waldweg kam uns ein Frauchen mit einem Rüden entgegen . Max blieb brav sitzen ohne Leine und ohne Knurrerei konnten wir vorbei . Etwas was wir nun immer schon können , solange Max Ausweichmöglichkeiten hat .
Was er nicht mag ist eingeengt zu sein , quasi in seinen Augen ungeschützt dem fremden Hund gegenüber zu stehen. Frontale Begegnungen oder ganz enge Wege wie Dieser auch war sind schon ein Kunstück wenn ein Rüde lang kommt .


In der Hundesprache ist es eine grobe Unhöflichkeit und eine Provokation, frontal aufeinander zuzugehen, wozu wir die Hunde aber zwingen, weil wir halt auf dem Weg gehen und die Hunde an der Leine sind. Hätten die Hunde die Chance, würden sie in großem Bogen aneinander vorbeigehen, was nicht Ängstlichkeit bedeutet, sondern Anstand auf hündisch.

Wenn Du Fragen hast, nur zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 14:11 
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Hallo


- Max nahe zu Dir nehmen und den anderen Hund wegschicken,
- den Besitzer bitten, seinen Hund zurückzurufen,
- mit Max umdrehen und schnell weggehen, aus der Situtation rausgehen.

Damit hättest Du gleichzeitig die Führung in dieser Situation übernommen, hättest agiert, und zeigst Max damit: Ich bin Chef, ich bin kompetent, ich habe alles im Griff, ich beschütze Dich, was auch haargenau die Chefrolle im Rudel ausmacht.

Das sollte man so lange machen, solange der Hund unsicher ist und knurrt. Wenn er Dir erst einmal zutraut, dass Du die Situation im Griff hast, wird Max lockerer sein und diese Vorsichtsmaßnahmen werden nicht mehr nötig sein.


ja zu mir nehmen tue ich ihn auch bzw hab ich mich einmal vor meinen Hund gestellt als ein Beagle vor Max stand und knurrte und Frauchen weit entfernt war.
DAS sind diese Begegnungen wo ich selber versuchen muss ruhig und selbstsicher aufzutreten und meine Unsicherheit, Angst was kommt noch auf Max zu bestärken .

Ich merk es ja selber , wenn ich ruhiger bin mit Anderen gehe dann bin ich viel lockerer , souveräner .
Das ist das woran ich arbeiten muss

Das Buch werd ich mir dann besorgen , danke für den Tipp und bei Fragen die gewiss mal noch aufkommen werden , meld ich mich

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 18:06 
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Fremde Hunde wegschicken kann man gut, in dem man ruhig auf sie zugeht und sehr nahe tritt (ich bremse noch nicht einmal ab, sondern laufe gegen den anderen Hund). Das ist eine Dominanzgeste. Dabei sollte man aber, wenn man die Hunde nicht kennt, genau ins Gesicht und auf Körpersprache gucken, ob sie drohen oder zuschnappen wollen/würden. Im Zweifel lieber bleiben lassen. Aber bei einem Beagle kann man sich schon trauen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 19:15 
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Huhu
Es gibt heute wahre Erfolgserlebnisse
War heute wieder mit unserer Truppe (5 Hunde insgesamt ) in der nahe liegenden Stadt bzw da am Rande spazieren . Viele Wiesen , Felder Wald und kein Auto weit und breit-himmlisch.
Kaum angekommen kommt ein Malteser Rüde auf Max zu , nebst einer süßen kleinen Jackiedame .
Kein Geknurre auch beim schnuppern hinten dran .
Dann beim weitergehen trafen wir einen Westie . Ein westie hatte mal auf Max hinten rumgetrampelt mit den Pfoten und seid her mag Max Westies nicht.
Kurzes Geknurre bei der Hundedame, aber dann sah Max die ist lieb und schwupps wurde gemeinsam gelaufen .
Dann trafen wir noch paar große Hunde und alles lief erstklassig ab .
Zum Schluß trafen wir noch eine gute Bekannte mit ihrer Aussiehündin , die mit einer Bekannten und ihrer Boxerhündin lief .
Die schnupperte auch oft hinten bei Max . Kurzes knurren , aber dann war alles paletti.
Es war einfach herrlich . Wir haben so an die 10 fremde Hunde heut getroffen was will man mehr und dazu hatte ich einen ganz lieben Hund der nur wenn überhaupt mal kurz geknurrt hat

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 Betreff des Beitrags: Re: Max und seine Aktivitäten
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. März 2010, 20:17 
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Ich könnte schwören, Siri, das lag allein an Deiner Einstellung. Einfach spitzenmäßig. Weiter so souverän bleiben.

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