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 Betreff des Beitrags: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 15:36 
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Hund: Jagdhundmischling = Kira
Berner Sennen = Kane
Hallo zusammen,

ich möchte mal am Anfang klar machen, das Thema dient nicht dazu Männer zu demütigen oder sonst was. Aber heute war ich nahe daran auszuflippen. Wir machen unsere alte Wohnung sauber zur Übergabe. Die Hunde waren dabei und Kane hat wohl Herrchen etwas aufgeregt. Ich hab ihn dann gerufen, er kam, legte sich auf Kommando ins Platz und fertig. Zusammenfassend: Beide Hunde waren brav, folgten.. bei mir jedenfalls..

Während im Keller war und gesaugt hab hat mein Mann beide Hunde ins Auto verfrachtet weil sie Zitat "Mi aufgregt ham." Ich hab ihm X Mal gesagt, einfach ins Platz legen und fertig, die bleiben liegen. Nichts. Nada. Packt der die ins Auto weil er keine Lust auf das jetzt hat. So hat er gesagt. Ich bin erst mal sauer geworden und hab ihm dann gesagt, er hätte sie nur ins Platz legen sollen. Nein, das wollte er nicht. Nachdem wir am Schreien waren ^^"" hat er auch zugeben das sie eh nicht gehört hätten.

Da platzt mir echt der Kragen. Er weiß das sie nicht hören und anstatt das einfach einzufordern macht er sich es leicht und umgeht die Konfrontation. Seit 4 Wochen renne ich mit beiden gleichzeitig in die Hundeschule, alleine! Mein Mann hat ständig irgendeine Ausrede (Jugendtraining usw.) und beschwert sich dann, das Kane so spinnt.

Kane ist ein sehr sturer Hund, er ist jetzt ein Jahr alt und will wohl so ein bißchen um die Chefposition kämpfen. Ich hab damit keine Probleme. Was ich sag wird gemacht und zwar in einem tollen schnellen Tempo. Kane will immer wieder wissen ob man das gesagt schon ernst meint. Ich hab damit keine Probleme.. mein Mann anscheinend schon.

Kira hingegen ist ne Diva, eine wirkliche Lady. Sie zeigt einem ganz genau wenn sie keine Lust hat. Sie ist ein Traum von einem Hund, aber stur, bockig und kann auch mal eingeschnappt sein. Ich bin ihre Bezugsperson. Wenn wir Gassi gehen wird auch auf mich gehört, auch wenn Herrchen sie an der Leine hat.

Ich hab zwei Tolle Hunde und ich habe heute nur verlangt, das sie im Platz liegen und Ruhe geben. War das zu viel?

Wie sind eure Männer in der Hundeerziehung und wer ist bei euch die treibende Kraft?

_________________
LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
Die Wellizucht in Niederbayern: http://wellizuchtbiller.npage.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 15:56 
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Kessy Weißer-Schäfer Mix 5,5 Jahre (28.04.2004)
Vorname: Marie
das kommt mir irgendwie bekannt vor mit den aufregen.
da sist meiner auch so. Gerade kessy barcht viel aufmerksam und gedult in der eziehung und man muss mal öfter als einmal was sagen, mich stört das nicht auf ihre bdürfnisse einzugehn und ich stecke viel gedult in die erziehung. Ihm regt sie einfacha uaf weil sie nicht so hört wie laika sie wird immer verglichen mit laika er macht sich da auch recht einfach.
laika ist eigendlcih die prinzesin sie folgt recht gut und macht was man ihr sagt hat aber sie tanz auch gerne einen auf der nase mal rum.
Ich muss zugeben die Hunde hören bei ihm besser, laika ist ja sein hund den er von klein auf hat und kessy haben wir zusammen gehollt er hatte sich die erste zeit viel um sie gekümmert als ich arbeiten war er von zuhause aus gearbeitet hat. sie ist auch sehr auf männer bezogen und ich habs da nciht immer einfach allerdings sag ich mir ich lerne auch sehr viel von ihr sie ist sozusagen mein erster hund und es wird auch immer besser und geb mir di egrößte mühe in der erzeihung ihm ist einfach zu nervig. seit dem ich viel mit ihr arbeite ist vielles besser geworden das sieht er zwar aber trozdem hat er keine gedult und wenn mal was nicht passt hängst ja sowieso an mir.
er hat zwar viel ahnung von erzeihung ihm fehlt abre die gedult.das darf ich auch alles alleine machen.
Mir machts nicht so viel aus den für mich ist es was sher schönes mit den hudnen aruszugehn und zu arbeiten.
ich vesteh aber dich sehr gut wie kann man sich das alles so einfach machen was wäre wenn die uns nicht hätten. die würden durchdrehen.
und ins platz legen ist wohl nicht so schwer dann muss man halt öfter was sagen wenn die aufstehn da gibts besimmt schlimmere sachen zu meistern als so ein befehl.

_________________
viele Liebe Grüsse

marie Kessy & Laika


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 16:23 
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Hm, ohne Deine Haltung dazu jetzt irgendwie in Frage zu stellen, aber ich glaube ich hätte sie auch ins Auto gepackt. Oder halt von vorn herein direkt zu Hause gelassen.

Zur Hauptfrage an sich, mein Mann ist auch weniger streng als ich, dennoch hören beide Hunde wirklich sehr gut auf ihn. Er ist auch was das zustecken von Futter angeht viiiel weicher als ich. Die Haupterziehung bleibt jedoch an mir hängen, Hundeschule und Co mache ich. Mein Mann hat zwar ebenfalls Interesse am Gehorsam der Hunde, hat aber einfach auch berufsbedingt weniger Zeit als ich.

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Hunde die bellen beißen nicht...!?
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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 16:54 
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Berner Sennen = Kane
Klar, Zuhause lassen wäre auch eine Möglichkeit gewesen. Ich war einfach der Meinung die beiden ins Platz zu legen (ist ja auch ne gute Übung) und fertig. Hätte auch funktioniert.

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LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 18:27 
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Kessy Weißer-Schäfer Mix 5,5 Jahre (28.04.2004)
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jo zuhause lassen wäre auhc ne alternative gewesen, aber ich denke es ist echt nicht zuviel verlangt.
was leckerchen egben angeht ist meiner auch weicher als ich er ist auch an dre hunderzeihung intersiert allerdings hat er eben nicht die nötige gedult auf jedne hund einzu gehn.

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viele Liebe Grüsse

marie Kessy & Laika


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Sonntag 7. Juni 2009, 10:48 
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Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
generell würde ich deinem mann in dieser "ausnahme" situation recht geben.
ihr hattet beide stress, übergabe der wohnung ist immer anstrengend, man ist genervt, will es hinter sich bringen etc. dass man dann da keine hund hat sich auch noch bei den hunden durchzusetzen kann ich verstehen.

generell ist es halt schade, dass er sich vor der "erziehung" der beiden drückt. vielleicht ist es aber auch einfach für ihn frustrierend, dass beide bei dir besser hören als bei ihm. klar könnte er das durch mehr üben auch erreichen, aber in der ersten sekunde ist es erst mal frustrierend. und wenn du dann noch "leg sie einfach in platz" von ihm forderst stellt er auf stur.

generell glaube ich, dass hundeerziehung fast immer an den frauen hängenbleibt. statistisch gesehen sind es auch eher frauen die in die huschu, den verein etc gehen. ausnahmen: klar bei veranstaltungen, jägern etc - hier hat der mann einen ganz anderen bezug zum hund (sport, leistung, wettbewerb, bester kumpel etc).

frauen haben denke ich eher das erziehungsgen in sich, bei kindern und eben bei hunden ;)
denn sie müssen den alltag bewältigen, wenn der mann arbeiten geht und abens seine ruhe will *lach*

_________________
„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


Petitionen: Schutz der Hunde http://jakobolo.npage.de/aktuelle_petit ... 40436.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Männer und Hundeerziehung oder bin ich zu streng?
BeitragVerfasst: Sonntag 7. Juni 2009, 14:53 
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Hund: Sherlock span. Mischling 2005
Vorname: Mellie
Kann ich nur zustimmen.
Hunde schmusen und mit Leckerchen vollstopfen etc. war bei allen bisherigen Männern immer toll, aber Erziehung? Die haben lieber auf mir rumgehackt, mach das so oder so, anstatt es selber besser zu machen.
Wenn Hund dann aber Pfote geben konnte z.B. dann wurde das höchstpersönlich jedem vorgeführt.
Aber ich bin und war immer die böse Strenge, klar ich musste ja auch je weniger Mann gemacht hat, je mehr das wieder ausbügeln. Seid ich allein bin mit den Hunden ist das Problem weg und meine Hunde viel entspannter nicht mehr das hin und her zwischen zu hart und zu weich in der Erziehung.
Ich muss auch sagen ich bin viel konsequenter und lass mir nicht von nem Hund auf der Nase rumtanzen, mir das Essen wegfuttern, mich durch die Gegend ziehen oder sonstwas. Da bin ich hier aber auch die Einzige die den bösen Hund dann wegschickt.

Die meisten Männer haben eher Arbeits- und Sporthunde und somit sind die auch wirklich trainiert oder gar nicht weils nur ein Mitlaufhund ist und Frau das macht.
Frauen halten sich eher in Huschus, Foren, Vereinen auf, weil wir einfach grundlegend geselliger sind und wegen Problemen eher mal andere mit ein beziehen bzw. auch viel Erfahrungsaustausch. Männer machen das mit sich aus bzw. holen sich Informationen und gut is, die müssen das nicht teilen. Gibt zum Glück einige Ausnahmen in der Hundewelt speziell.

_________________
Liebe Grüße aus München

Mellie und Sherlock


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