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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 21:18 
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Berner Sennen = Kane
Hat jemand von euch das heute gesehen?

Ich schau's mir jetzt seit drei Wochen regelmäßig an und ich find ihn gar nicht mehr so schlecht wie am Anfang.

Die französische Bulldogge tat mir so Leid, wie die sich die ganze Zeit geleckt hat, sie tat mir so Leid. So ein toller Hund. Bei dem Terrier Mix war ich am Anfang etwas erschrocken. Ich bin mir nicht sicher ob das so "schlimm" geworden wäre, wenn er besser erzogen wäre bzw. ich bin mir eigentlich sicher, das wäre nicht so schlimm gekommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2009, 09:41 
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Ich habs auch gesehen und muss auch sagen, dass er jetzt besser, gezielter und schlüssiger rüberkommt als anfangs.

Beim Terriermix bin ich auch der Meinung dass es mit Erziehung, Auslastung und vor allem Gewöhnung und reichlich Spiel mit anderen hunden besser gewesen wäre. Aber Frauchen hatte ja so Angst um ihren Hund... Da hatte Rütter schon recht dass er mit ihr nochmal bei Bienchen und Blümchen beginnen musste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2009, 10:20 
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mein vater hat es aufgenommen, konnte es nicht sehen. für allen anderen, die es auch nicht sehe konnten:

DER FALL MAX
Max scheint ein Klassiker zu sein: Seit der kleine Jules geboren ist, haben Ilka und Oliver Kühn mit ihrer amerikanischen Bulldogge die größten Sorgen. Es gibt fast nichts, was sie noch nicht probiert haben, um Max zu beruhigen. Für Martin Rütter ist Max allerdings ein ganz besonderer Fall, denn Max richtet seinen Frust keineswegs gegen Menschen oder andere Hunde. Ganz im Gegenteil - er richtet alle Aggressionen gegen sich selbst.

Die Analyse
Max ist fünfeinhalb Jahre alt und leidet an mangelnder Aufmerksamkeit seiner Menschen, seit der dreijährige Jules auf der Welt ist. Er fordert die ganze Aufmerksamkeit seiner Eltern, somit bleibt nicht mehr viel Zeit, um sich mit Max zu beschäftigen.

Als der kleine Jules noch ein Baby war, bewachte Max das Kind auf Schritt und Tritt: Er ließ keine Fremden an das Baby und wachte, besonders nachts, vor der Wiege. Max´ Verhalten wurde aber direkt von Familie Kühn unterbunden. Und schon nach ein paar Monaten fing Max an, autoaggressives Verhalten zu zeigen und permanent an den Pfötchen zu lecken und auch zu kauen.

Seinen Frust richtet Max gegen sich selbst, bis die Pfötchen wundgeleckt sind und sich entzünden. Familie Kühn weiß nicht mehr weiter, sobald die Leckgeräusche von Max ertönen. Auch mit unzähligen Therapien, wie z.B. Akupunktur oder der Magnetfeldtherapie, haben sie es schon versucht – allerdings nie über einen längeren Zeitraum und stets ohne Erfolg.

Eine letzte Lösung besteht darin, der Bulldogge einen Plastiktrichter, eine große Halsmanschette, über den Kopf zu ziehen, um sie vom Kauen abzuhalten. Martin Rütter stellt fest, dass sich das gestörte Verhalten bei Max ritualisiert hat und dass dieses Ritual dringend durchbrochen werden muss. Erst dann kann ein alternatives Verhalten zur Beschäftigung angeboten werden.

Das Training
Der erste Trainingsschritt wird sein, dass Max nicht mehr an seinen Pfötchen kaut. Immer dann, wenn er wieder anfängt zu kauen, soll ihm umgehend der Trichter aufgesetzt werden. Mit dem Trichter wird er dann ruhig auf seine Decke geschickt.

In einem zweiten Schritt muss Max beschäftigt werden. Im Garten erwartet ihn eine Herausforderung der besonderen Art: Hier soll er Würstchenstücke zwischen einem Haufen von Ästen herausfischen. Auf diese Weise muss er nicht nur seine Nase benutzen, um an die Wurststückchen zu gelangen, sondern auch Schnauze und Pfötchen kommen zum Einsatz, um die Äste beiseite zu schaffen. Somit spürt Max zwischen den Ästen seinen ganzen Körper und gleichzeitig werden Denkprozesse in Gang gesetzt und seine Konzentration auf spielerische Art gefördert.

Das Training sollte relativ leicht anfangen und darf nur langsam gesteigert werden, damit bei Max kein Gefühl von Frustration entsteht. Der Hundeprofi hat noch einen Trick, um Max vom Kauen abzuhalten: Der Trichter um seinen Hals wird immer kleiner zugeschnitten, bis Familie Kühn und Max ihn eines Tages gar nicht mehr benötigen. Martin Rütter warnt dabei vor allzu schnellen Erfolgserlebnissen, das Training braucht seine Zeit, denn ritualisierte Verhaltensweisen müssen langsam durchbrochen werden.

Der Ausblick
Max ist mit wachsender Begeisterung beim Training und wühlt zwischen den Ästen. Familie Kühn ist schon nach ein paar Wochen mit dem Ergebnis sehr zufrieden, denn das Schlecken und Kauen an den Pfoten ist stark zurückgegangen. Die Beschäftigung mit Max muss fortgeführt werden, nur so bleibt die Bulldogge entspannt und negative Angewohnheiten können auch noch nach Jahren abgestellt werden.
http://www.vox.de/531_9870.php?artikel=88897


DER FALL LEON
Leon ist ein 2-jähriger Retriever-Terrier-Mischling und eigentlich ganz lieb, aber sobald Resi Bach ihn in die Stadt mitnimmt, verwandelt er sich in ein kleines Monster. Er zieht wie verrückt an der Leine und hat nur ein Ziel: auf andere Hunde loszugehen. Vor lauter Stress kommt sein Frauchen kaum zum Einkaufen. Martin Rütter wird schnell klar, dass der Ausflug in die Fußgängerzone gar nicht das eigentliche Problem ist.

Die Analyse
Resi Bach träumt davon, mit Leon einen ruhigen Stadtbummel zu machen, ohne dass er ständig andere Hunde ankläfft und wie wild an der Leine zieht. Leon hat es besonders auf West-Highland-Terrier abgesehen, aber auch andere Hunde werden lautstark angeknurrt. Dafür erntet Frauchen von anderen Passanten nur noch verständnislose Blicke. Zusammen mit Resi Bach testet der Hundeprofi das Verhalten des jungen Mischlings in einer belebten Fußgängerzone und auch im Park.

Martin Rütter möchte sehen, wie sich Leon ohne sein Frauchen verhält. Dazu nimmt eine Testperson aus Martins Team den Hund an die Leine, während Frau Bach in der Menschenmenge verschwindet. Leon verändert sein Verhalten schlagartig und wirkt ohne sein Frauchen viel entspannter.

Nach Martin Rütter handelt es sich um ritualisiertes Verhalten bei Leon: Denn wenn niemand an der Leine zieht oder gar auf ihn einredet, dann ist der Rüde direkt ruhiger. Resi Bach steht bei jedem Spaziergang unter Anspannung und ihre Nervosität färbt sich auf Leon ab. Bei jedem fremden Hund reagiert Frauchen angespannt und nimmt die Leine kürzer, dabei ist überhaupt noch nichts passiert. Martin Rütter ist sicher, dass sich das Angstverhalten von Frau Bach auf ihren Hund überträgt und rät deshalb zu einem ruhigeren Umgang mit dem Mischling.

Das Training
Martin Rütter möchte Leon auf dem Übungsgelände testen. Für Frau Bach startet ein Training mit Bällen, langsam soll Leon lernen diese zu apportieren. Mit Hilfe einer Schleppleine werden anfängliche Schwierigkeiten überwunden. Aber auch Resi Bach muss sich während der Übungen konzentrieren, sie darf nicht unentwegt auf Leon einreden, sondern soll ihm lieber kommentarlos den zurückgebrachten Ball abnehmen. Je weniger diskutiert wird, desto spielerischer und ruhiger ist auch Leon gegenüber seinem Frauchen.

Bei einer Videoanalyse veranschaulicht der Hundeprofi die Schwächen von Resi Bach während des Trainings mit Leon. Damit Frau Bach ein Gefühl für die Leine bekommt, übernimmt Martin Rütter die Rolle eines Hundes und lässt sich von Frau Bach an der Leine führen. Jetzt erst werden der Hundebesitzerin viele Kommandos und Abläufe bewusst. Die Voraussetzung dafür, dass sie später im Umgang mit Leon sensibler auf den Hund reagiert. Denn beim Training mit der Leine ist das Timing von großer Bedeutung. Dazu zählen auch der Blickkontakt zum richtigen Zeitpunkt, die Drehung in die richtige Richtung oder die unmittelbare Belohnung nach gewünschtem Verhalten.

Der Ausblick
Martin Rütter blickt positiv in die Zukunft von Resi und Leon – allerdings liegt noch ein langer Trainingsweg vor den beiden, bis sie entspannt durch die Fußgängerzone bummeln können. Leon ist sehr lernfähig und Resi Bach muss ihren Hund auspowern und ihn geistig beschäftigen, damit sich Leon keine Ersatzaufgabe sucht. Erst wenn Frau Bach ruhiger und entspannter wird, färbt das auch auf Leon ab. Durch das regelmäßige Training festigt sich auch die Bindung und der Kontakt zwischen Hund und Halter.
http://www.vox.de/531_9870.php?artikel=88868

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„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juni 2009, 20:34 
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DER FALL PAUL
Puggle Paul kennt am Stadtrand von Oberhausen fast jeder. Denn Paul ist der Hund, hinter dem immer jemand her ist und brüllt - aber selbst wenn Stephan Kill und Yvonne Schorn schon fast heiser sind, hört Paul kein bisschen. Wenn die beiden ihren Hund wiederhaben wollen, müssen sie ihm schon hinterherrennen. Denn Hunde aller Art findet der junge Rüde einfach viel spannender als seine Besitzer. Hundeprofi Martin Rütter soll das ändern.

Die Analyse
Paul kommt aus einem großen Welpenwurf eines Züchters. Martin Rütter geht davon aus, dass die Haltung der Welpen nicht optimal gewesen ist. Paul wurde in den ersten Wochen schlecht sozialisiert und hatte wenig Kontakt zu anderen Menschen. Stephan Kill und Yvonne Schorn zweifeln schon an der Intelligenz und Lernfähigkeit von Paul, sie halten ihn für niedlich aber dusselig.

Der Hundeprofi beschreibt den Puggle – eine Kreuzung aus Beagle und Mops - als "fröhlichen Anarchisten", denn wenn Paul andere Hunde sieht ist er nicht mehr zu halten. Selbst wenn Stephan und Yvonne in lautstark rufen, kommt der junge Rüde einfach nicht mehr zurück. Dieses Verhalten erklärt Martin Rütter damit, dass die Rufe bei Paul eher das Gefühl von Sicherheit vermitteln. Paul hört, dass sein Rudel noch in der Nähe ist.

Der Rüde muss lernen, dass er von seinen Menschen abhängig ist. Das heißt, ab jetzt darf er nicht länger im Bett der beiden schlafen. Sein Futternapf steht auch nicht mehr gefüllt in der Küche, ab jetzt lernt Paul, dass er sich sein Futter erarbeiten muss. Auf spielerische Art, bekommt er seine tägliche Ration aus dem Futterbeutel. Erst wenn Paul den Futterbeutel apportiert, erhält er sein Fressen daraus, somit wird die Bindung zu seinen Menschen gefestigt.

Das Training
Für Martin Rütter ist beim Apportiertraining mit dem Futterbeutel wichtig, dass Paul sich seine tägliche Ration Futter "verdient". Das Trockenfutter befindet sich dazu in dem kleinen Futterbeutel, dessen Reißverschluss nach Rückgabe geöffnet wird. Erst jetzt darf Paul zur Belohnung seine Schnauze hineinstecken, um sich etwas Fressen zu holen.

In einem weiteren Trainingsschritt führt Martin Rütter eine – auch für Menschen hörbare – Hundepfeife ein. Das Training besteht darin, dass Paul gerufen wird, dann ertönt der Pfeifton und kurz darauf wird er mit einem Leckerchen belohnt. Der Pfeifton ertönt erst, wenn Paul Kontakt zu seinen Menschen aufgenommen hat. Bei der klassischen Konditionierung spielt das Timing die entscheidende Rolle, denn kurz nach dem Pfeifton muss die Belohnung durch ein Leckerchen erfolgen.

Der Ausblick
Yvonne Schorn und Stephan Kill müssen ihr Vorurteil, dass Paul ein "Erbsenhirn" hat, revidieren. Der Puggle lernt schnell und die Bindung zwischen Paul und seinen Menschen ist schon viel enger geworden.

Der Hundeprofi blickt hoffnungsvoll in die Zukunft, denn mit dem Training wird sich Paul auch nicht mehr von anderen Hunden ablenken lassen, sondern auf Frauchens Pfeiftöne reagieren.

http://www.vox.de/531_9870.php?artikel=89049

DER FALL BARNABAS
Was tut ein Hund, wenn er sauer ist? Er zerfetzt zum Beispiel alles, was er in die Pfoten bekommt, frisst, was er von Tisch, Herd und Spüle zerren kann, oder pinkelt gegen die Terrassentür. So macht es Basset Barnabas. Die Labradorhündin der Familie dagegen ist ruhig und friedlich.

Ist Barnabas ein Ungeheuer? Hundeprofi Martin Rütter glaubt kein bisschen daran und überrascht die Besitzer mit einer Erklärung, die Familie Semmling so gar nicht erwartet hat.

Die Analyse
Barnabas kam als Welpe zu den Semmlings und bereits nach wenigen Minuten wusste das Pärchen, dass er anders ist als ihre Labradorhündin. Der Basset kläfft Gäste an, frisst Bananen mit Schale und schluckt auch mal die ganze Packung Tabletten, wenn keiner hinschaut.

Besonders hoch ist der Leidensdruck bei Stephanie Semmling, da Barnabas ihr auf Schritt und Tritt durchs Haus folgt. Der Rüde verlangt nach ihrer ganzen Aufmerksamkeit. Selbst beim Bügeln macht es sich Barnabas direkt auf ihren Füßen gemütlich und Stephanie kann nicht mehr gefahrlos vor dem Bügelbrett stehen. Barnabas kommt auch auf die Couch und bleibt, selbst wenn er wiederholt aufgefordert wird, in sein Körbchen zu gehen.

Dem jungen Wilden fehlt es an Beschäftigung und konsequenter Erziehung. Nach Martin Rütter muss dringend ein klares Regelwerk für Barnabas und die beiden Semmlings her.

Das Training
Martin Rütter möchte das Temperament von Barnabas kanalisieren. Ein gutes Training für den unterbeschäftigten Basset ist die Sucharbeit über die Nase, dabei wird die Konzentration besonders gut gefördert.

Das Spiel beginnt draußen im Garten, hier werden Leckerlis versteckt. Barnabas hat eine Vorliebe für Möhren und das ist gut so, denn die sind weniger kalorienreich als Wurststückchen. Wichtig ist, dass Barnabas nicht sieht, wo die Leckerbissen im Garten versteckt werden, damit er nicht mit den Augen, sondern nur mit der Nase arbeitet. Schließlich ist der Basset ein guter Jäger mit ausgeprägtem Geruchssinn, die Rasse wurde ursprünglich auf der Hasenjagd eingesetzt.

Während des Suchspiels soll mit Barnabas nicht geredet werden. Familie Semmling ist zwar häufig genervt von Barnabas, muss aber gleichzeitig auch über die Faxen ihres Vierbeiners schmunzeln. Sie möchten einerseits, dass Barnabas seinen lebhaften Charakter behält und andererseits, dass sich der Rüde anständig benimmt. Nach Martin Rütter sollte dies bei ausreichender Beschäftigung auch kein Widerspruch sein. Dabei unterscheidet der Hundeprofi ganz bewusst zwischen körperlicher Bewegung und ausreichender Beschäftigung. Nur durch die richtige Mischung wird Barnabas auch im Haus ruhiger und entspannter.

Der Ausblick
Martin Rütter ist erfreut über die Ideen, die Dirk Semmling bei der Hundeerziehung umsetzt: Im Garten ist ein kleiner Agility-Parcours aufgebaut. Die Semmlings trainieren jetzt regelmäßig mit Barnabas und bleiben bei der Umsetzung der Erziehung konsequent. Denn einmal eingeführte Regeln, sollten nach ein paar Wochen nicht wieder verworfen werden.
http://www.vox.de/531_9870.php?artikel=89040

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Sonntag 28. Juni 2009, 21:01 
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Stichwort der Serie: Gehorsam!

Muss man da echt mehr sagen? Das war doch nur Gehorsammäßig, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 18:29 
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Gehormsam = klar an erster Stelle.

was ich aber auch denke, und das sieht man soooo oft, das der hund auf dem spaziergang keine beschäftigung hat.
der hund liegt den ganzen tag zuhause rum und wartet darauf, dass sein rudel mit ihm auf die jagt geht, endlich gehts los und was passiert : gar nix.... die weiber quatschen "sind doch genug hunde da, spiel doch mit denen"... also beschäftigt sich der hund alleine. wenn viele dann mal ab in die büsche jagen gehen, kann ich das durchaus nachvollziehen...

einen hund "auslasten" heißt nun mal nicht, ihn frei rennen zu lassen und dann wird der schon müde...
gerade nasenhunde bringt das rennen mit hunden nix, bei denen liegt der schwerpunkt auf der nase.

ich z.b. merke das bei jakob, normalerweise übe ich immer was mit ihm beim spaziergang, wir kucken in mäuselöcheer rein etc.
mache ich das nicht, fängt er nach ca. 1 minuten an, die distanz zu mir zu vergrößern, klar, bei mir ist es ja auch nicht spannend, also warum sollte er dann
a) in meiner nähe bleiben
b) auf mich hören, wenn er kommt, passiert ja nix tolles.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Hundeprofi
BeitragVerfasst: Montag 29. Juni 2009, 18:40 
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stimmt, Beschäftigung war da ganz klar ein wichtiger Fakt.

Aber einige Dinge hätte man mit Gehorsam auch hinbekommen, da hätte man eben nur daran arbeiten müssen. Es war auch irgendwie nur selten die Erkennntnis zu sehen dass es am Gehorsam liegen konnte, da war immer nur der Hund schuld. Klar, wenn meine keine Regeln hätten, würden die auch machen was sie wollen.

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