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 Betreff des Beitrags: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Dienstag 2. März 2010, 21:28 
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Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Vorname: Rena
Hallo liebe Fories,

nachdem ich hier ganz neu unterwegs bin, habe ich schon einiges gelesen (...und freue mich über den angenehmen Stil, der hier praktiziert wird)
Vielleicht interessiert ihr euch ja auch für unsere Geschichte.....Achtung, das wird lang [Vereehrung.gif]

Nachdem ich 2006 meine Arbeitszeit deutlich reduziert habe, war endlich wieder Zeit für einen Hund [c010.gif] ein großer Wunsch von meinem Mann und mir.
Ein Welpe kam nicht in Frage, weil ich immer noch nicht die Zeit hatte, die´s gebraucht hätte, also ab auf die Seiten der Tierheime und dann zur Besichtigung.
Unsere Absicht war: ein Hund, der zeitweise alleine bleiben kann, sportlich ist, unkompliziert, nicht zu groß, nicht schwarz (obwohl ich schwarze Hunde liebe :love ) und kurzhaarig.
Ich bin aus jedem Tierheim wieder heulend raus, wollte jedem "Kampfhund" ein neues Zuhause geben, soll heißen, emotional kann ich das alles schlecht aushalten :heul

Naja, wir waren dann im Tierheim x, wegen eines bestimmten Hundes, dergerade vor uns vermittelt wurde :wirr ...und dann fragte uns die TH-Mitarbeiterin, ob denn auch ein anderer Hund in Frage käme..." ich hätte da noch Jule" ( Bracke/ DJT Mix)
Die feine kleine Jule war mit einem Dobermann gemeinsam untergebracht, mein Mann hält die Hand durch den Zaun, Jule legt ihre Pfote darauf... und somit war eigentlich alles klar.
Ich habe dann noch alles gelesen, was ich über DJT (Deutscher Jagdterrier) und Bracken finden konnte, sah das Problem im DJT, den ich in diesem Hund erst gar nicht gesehen habe, und habe gedacht, Bracke geht, Führerbezogen, sensibel, ...

Also zog Jule bei uns ein.
Sie ist im TH geboren, alle Welpen wurden vermittelt und alle sind nach unterschiedlicher Zeit wieder zuirückgekommen. Jeder normale Mensch wäre da wohl stutzig geworden, ich nicht....nicht der erste Hund, nicht der erste Jagdhund... (der erste war ein Cocker :totlach )

Sie war 2,5 Jahre alt, seit ca. 2 Monaten wieder im TH, ihr Bruder war zu der Zeit schon das zeite Mal wieder da, einer aus dem Wurf musste wegen Aggressivität eingeschläfert werden, und ich war echt vernebelt...

Naja, dann kam der Alltag und der Wahnsinn nahm seinen Lauf.

Drinnen ruhig, reserviert, unsicher und draußen nur den Rüssel auf dem Boden, nicht ansprechbar, abgeleint erster Versuch .. und der Hund heult einmal auf und ward für die nächsten Stunden nicht mehr gesehen.
So begann unser langer Weg, der immer wieder von solchen Situationen gezeichnet war.

Ich schreibe gleich weiter...
LG

Rena mit Jule

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LG

Rena mit Jule
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Für die Ausbildung eines Jagdhundes braucht man Geduld, Konsequenz und Empathie.
Zur Ausbildung einer Bracke bracht man von allem eine große Portion mehr.

Zitat eines Jägers


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Dienstag 2. März 2010, 21:58 
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Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Vorname: Rena
Dann ging es in die erste Hundeschule, der Gehorsam sollte auf Fordermann gebracht werden.
Hund haßt die HuSchu, entpuppt sich allerdings als absolute Blitzbirne, am Jagdverhalten änderst sich nix.

Nächts HuSchu, vielleicht haßt Frau Hund diese ja nicht, selbes Ergebnis

HuSchu gesucht, die auf Jagdhunde speziallisiert sind, gesucht, gefunden, Einzelstunden
allerdings nix für uns, weil die HuSchu nach C.v.R. arbeitet. Ich will das nicht schlecht reden, bei vielen Hunden geht das Konzept auf, bei einem wirklich jagdtrieben Hund macht es keinen Sinn.

Dann habe ich Unsummen in Bücher investiert, u. a. Pia Grönig mit dem Anti-Jagdtrainig und so die Foren kennengelernt, die mich weiter inspiriert haben.

In den Jagdhundeforen habe ich viel gelernt (Danke Werner und Anke) und meine Gurus dann auch persönlich kennengelernt.
Nee, über Kosten wollen wir hier nicht reden, ich war einfach nur happy, Menschen gefunden zu haben, die wissen, was bei uns hier abgeht, und auch noch einen Plan haben, wie ich damit umgehen kann.

Gleich geht´s weiter

LG
Rena mit Jule

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Rena mit Jule
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Zitat eines Jägers


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 08:31 
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Hund: Diego, 10 Jahre, Ca de Bestiar-Schäferhund-Mischling
Toni, 5 Jahre, Pointer-Dogge-Mischling
Rosa, 3 Jahre, Ca de Bestiar
Babsie, 2,5 Jahre, Dogge-Mischling
Vorname: Karen
Sehr interessant. Im Hause Pia Gröning hatte ich mit Toni auch zwei Einzelstunden, aber ehrlich gesagt, nicht mein Ding und schade ums Geld.

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Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 13:35 
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Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
Vorname: Rena
Karen, das Antijagdtraining war auch nichts für mich, einen ambitionierten triebigen Hund kannst du damit nicht stoppen.
Aber im Anhang des Buches hat sie einige Foren aufgeführt und dort habe ich dann die richtigen Leute getroffen, die wenigstens verstanden haben, wo unser Problem liegt, überwiegend Jäger :cool

Pia sagt übrigens selber, dass sie mit ihrer Methode bei den Vorstehern ganz gute Erfolge erzielt, aber bei den Bracken und deren Mixen, also den jagenden Hunden leider eher nicht.
Ich schreibe heute abend noch mal weiter, hier scheint die Sonne rein und bringt meine Unterlassungssünden zum Thema Putzen an den Tag, dass muss sich ändern.

LG
Rena mit Jule

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 14:05 
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Jule-Jagdhund hat geschrieben:
Karen, das Antijagdtraining war auch nichts für mich, einen ambitionierten triebigen Hund kannst du damit nicht stoppen.
Aber im Anhang des Buches hat sie einige Foren aufgeführt und dort habe ich dann die richtigen Leute getroffen, die wenigstens verstanden haben, wo unser Problem liegt, überwiegend Jäger :cool

Pia sagt übrigens selber, dass sie mit ihrer Methode bei den Vorstehern ganz gute Erfolge erzielt, aber bei den Bracken und deren Mixen, also den jagenden Hunden leider eher nicht.
Ich schreibe heute abend noch mal weiter, hier scheint die Sonne rein und bringt meine Unterlassungssünden zum Thema Putzen an den Tag, dass muss sich ändern.

LG
Rena mit Jule


Seh ich genau so, ich hab das Buch auch daheim, auch gelesen. Aber ich glaube das Buch gilt wie für alles in der Hundeerziehung "Nur weil's bei denen funktioniert, funktioniert's bei uns noch lange nicht".

Kira z.B. könnte man erschlagen, wenn sie was gesehen hat und das würde sie nicht mal mitbekommen.

Ich vergleiche das immer mit einem Schalter, der einfach umfällt..

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LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
Die Wellizucht in Niederbayern: http://wellizuchtbiller.npage.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 17:57 
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Rosa, 3 Jahre, Ca de Bestiar
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Vorname: Karen
Ich gehe im Moment seit 2 Jahren mit Toni mit Schleppleinen, das bedeutet für mich Sicherheit in Bezug auf das Weglaufen und für Toni größtmöglichen Auslauf. Ich lasse nach Mäusen buddeln als Jagdersatz, werfe Leckerlis ins Gras oder zum Fangen und bemühe mich, ab und an etwas action zu machen. Der Mittagsspaziergang geht immer mit Auto ins Grüne oder den Hundeauslauf für mindestens 1 Std., danach sind die Hunde ziemlich zufrieden. Das ist mir wichtig.

Toni wird und soll nie ein Hund sein, der brav in meiner Nähe bleibt, das geht gar nicht. Toni läuft nicht, er rennt immer. Er buddelt nicht normal, er macht das im Affentempo wie eine Maschine (Terminator, ähm Toninator), er macht alles rasend schnell. Zuhause ist er ganz anders, ruhig und zart und schläfrig.

Wenn jetzt der Frühling kommt, steht die Haustüre öfter offen und die Hunde können dann im Hof in der Sonne liegen oder anderen Quatsch machen. Davon sind sie dann besonders müde und zufrieden.

Was ich eigentlich sagen wollte, ich arbeite nicht mehr daran, ihn ohne Leine laufen zu lassen, ich arbeite daran, ihn mit Schleppleine bestmöglich auszulasten und ihm so gut es geht gerecht zu werden, ohne ihn übermäßig unterordnen zu müssen. Ich bin im Moment guter Dinge.

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Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 18:33 
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Karosa hat geschrieben:
Was ich eigentlich sagen wollte, ich arbeite nicht mehr daran, ihn ohne Leine laufen zu lassen, ich arbeite daran, ihn mit Schleppleine bestmöglich auszulasten und ihm so gut es geht gerecht zu werden, ohne ihn übermäßig unterordnen zu müssen. Ich bin im Moment guter Dinge.



Ich habe ja nicht die super-Jagdhundeerfahrung da Balou mein erster jagdlich ambitionierter Hund ist. Aber seit ich nicht mehr auf Teufel komm raus will dass er absolut abrufbar ist sondern ich mich damit zufrieden gebe dass er an der Leine kein Riesenspektakel mehr macht und mich fast umreisst - klappt es viel besser. Je weniger ich der Situation "Wild" Bedeutung gebe, umso schneller beruhigt auch er sich wieder bei Begegnungen.

Ich glaube bei solchen Hunden muss man sich mit kleinen Teilschritten zufrieden geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 20:10 
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Toni, 5 Jahre, Pointer-Dogge-Mischling
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Genau! Aber immerhin bastle ich mit Toni auch schon 3 Jahre herum. Durch das permanente Angeleintsein geht er perfekt an der Leine wie sonst keiner von meinen Hunden, ist zurückhaltend und sensibel. Falls er Theater an der Leine macht wegen anderen Hunden, macht er das ohne zu ziehen, er jaunert und bellt nur.

An der Schleppleine, die zwischen 20 und 40 Meter variiert, hat er die Möglichkeit, sich hin- und herstreifend und suchend fortzubewegen. Und immer die Nase unten.

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Liebe Grüße
von Karen


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 20:38 
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Hund: Jule 6 Jahre Bracken/ DJT Mix
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Karen, dein Toni hat einige Ähnlichkeit mit meiner Jule. Alles, was sie tut, macht sie sehr engagiert. Ihre Grundgangart ist ein leichter Galopp, mäuseln bis der Arzt kommt,außer es gibt noch etwas Spannenderes und zwei Jahre an der Schleppe war sie auch, nur dass die Schleppe immer so aussah [flatto-dog-wins_1_.gif] , von Entspannung konnte keine Rede sein.

Ich habe wirklich gedacht, dass dieser Zustand kein Ende nimmt und trotzdem wollte ich mich nicht damit abfinden, einen Hund mit Leinenhaft zu haben, zumal irgendein Freilauf für Jule nix taugt. Sie spielt nicht, oder nur sehr selten mit andern Hunden, dort hat sie nur Stress.
In Köln gibt es eine Stelle am Rhein, die absolut Kaninchenfrei ist,dort bin ich mit ihr dann täglich unterwegs gewesen, damit sie rennen kann.

Und dann kamen wir an den Punkt, an dem ich völlig verzweifelt bin. In dieser Kaninchenfreine Zone hat sie nichts anderes zu tun, als sich den Ersatz Kick zu geben, sie schießt sich beim Laufen ab.
Man muss sich das so vorstellen, dass die abgeleint und freigegeben wird und dann in vollem Galopp lauf jiffend gen Horizont rennt, auch hier nicht mehr ansprechbar, schüttet dabeiwahrscheinlich Adrenalin ohne Ende aus. Naja, das ganze war immer ziemlich peinlich, ich konnte es aber nicht abstellen.
Und dann fing sie an, ersatztweise Laster zu hetzen. Auf den besagten Rheinwiesen in Köln am Niehler Hafen brettert sie hoch zur Straße und hetzt den Lastern hinterher, da war ich wirklich am Ende.
Das war der Punkt, an dem ich persönlichen Kontakt zu Jägern aufgenommen habe. [c010.gif]

Ich hatte einen Hund,
- der mich draußen nicht wirklich braucht
- in einem Radius von mehren hundert Metern unterwegs ist
- keinerlei Leckerchen draußen nimmt
- auf frischer Spur noch durchgebrannter ist, als auf Sicht
- Spur- und sichtlaut ist, damit es auch jeder mitkriegt, dass sie jagd
- nur aufhört, wenn sie körperlich zusammenklappt
- schmerzunempfindlich ist
- die hervorragenden Nase des Scheisshundes hat
... und rasend schnell lernt.

Mein erster Kontakt mit der grünen Fraktion war nicht wirklich von Erfolg gekrönt, bin dann aber schnell durch die Forentips an den richtigen Stellen gelandet.

Jede Zweite Woche war ich in der Nähe von Wesel, 100km eine Strecke. Kurs für Jäger und wir mit dabei. U.A. war dort eine Ausbilderin, die selber Jahrelang DJT im jagdlichen Einsatz hatte. Wir hatten eine Probestunde, 2 Jäger, die die Ausbildung durchführten, guckten sich eine geschlagene Stunde Jule und mich an. Ergebnis:
Alle Grundkommandos hatten wir gut drauf, nur nicht in den Situationen, in denen es drauf ankam.Fokus von Frau Hund ist überall, nur nicht bei mir und das sollte sich ändern.
Ich gebe zu, ich war skeptisch, fand die Jägerleut allerdings klasse und die fanden Jule toll, also prima Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit [c010.gif]

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagdhund in Nichtjägerhand
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. März 2010, 20:49 
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Hund: Jagdhundmischling = Kira
Berner Sennen = Kane
Jule-Jagdhund hat geschrieben:
Ich hatte einen Hund,
- der mich draußen nicht wirklich braucht
- in einem Radius von mehren hundert Metern unterwegs ist
- keinerlei Leckerchen draußen nimmt
- auf frischer Spur noch durchgebrannter ist, als auf Sicht
- Spur- und sichtlaut ist, damit es auch jeder mitkriegt, dass sie jagd
- nur aufhört, wenn sie körperlich zusammenklappt
- schmerzunempfindlich ist
- die hervorragenden Nase des Scheisshundes hat
... und rasend schnell lernt.


Ich musste schnell noch schauen ob du schon deinen Hund meinst und nicht meinen *lach*. Kann ich absolut unterstreichen!
Auch Kira spielt nicht mit anderen Hunden, auch ein Punkt der mich immer frustriert. Im Garten kann sie mit Kane spielen, draußen schaut sie ihn nicht an, da ist er ihr total egal. Und jeder andere Hund auch.

Durch das Mantrailen weiß ich jetzt ungefähr wann sie eine Spur hat und wie wirklich ernst sie ist. Ich kämpfe jetzt seit knapp zwei Jahren gegen den Jagdtrieb an. Wir haben gute Fortschritte und dann haut sie mir jetzt Rückschritte rein, wo ich mir denke "Verdammt, wo warst du die letzten zwei Jahren???".
Ich werde jetzt Inliner mit ihr fahren, da ich mit Kira ja auch die Probleme haben dass sie so unglaublich gerne rennen will und da auch unglaublich schnell und ausdauernd ist.. einen Drang denn ich so nicht befriedigen kann. Wie auch? Deswegen versuche ich jetzt mit Inliner fahren, vielleicht hilft das ja...

Ich sehe schon, wir haben hier einige die zu einem Hund mit Jagdtrieb kamen.. Ich gründe einen Club.. wer will mit machen? *gg*

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LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
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