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 Betreff des Beitrags: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Montag 31. August 2009, 21:08 
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Wohnort: Frankfurt/Main
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Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
Ist eine Welpenschule wichtig für die Entwicklung, wenn ja, worauf muss man achten? In welchem Alter geht man normalerweise in die Welpenschule?

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„Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen“
(Ernst R. Hauschka)


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Montag 31. August 2009, 21:18 
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Hund: Jagdhundmischling = Kira
Berner Sennen = Kane
Also mit Kane waren wir nicht in der Welpenspielstunde. Kane hat sich ja sehr schnell nach dem wir ihn hatten den Fuß gebrochen und fiel da lange aus, als er wieder durfte hab ich ganz normal mit der Hundeschule angefangen. So eine Spielstunde für Welpen gibt's bei meiner Hundeschule auch nicht.

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LG Steffi, mit Kira und Kane sowie dem Chaotenhaufen
Die Wellizucht in Niederbayern: http://wellizuchtbiller.npage.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Montag 31. August 2009, 23:53 
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Hund: Laika puddel-Schnauzer-mix 12jahre(15.08.1997)
Kessy Weißer-Schäfer Mix 5,5 Jahre (28.04.2004)
Vorname: Marie
ich finds cshon wichtig. wir haben das leider bei kessy verpasst wenn ichs nacholen könnte würd ichs tun sie hatte zwar immer kontakt zu andrenen hunden und paar einzelne stunden hattenw ir da wras abre schon fats zu spät.

achten würd eich drauf da snicht nur spielen ist sondern hunde auch wwas lernen also so anfangserzeihungs scahen

_________________
viele Liebe Grüsse

marie Kessy & Laika


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Dienstag 1. September 2009, 11:27 
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Hund: Ich habe eine Hündin,Sie heißt Amy und ist ein 1 jahr alter Chihuahua.Zwergpinschermix.
Immer mal wieder haben wir auch Pflegehunde...
Vorname: Melissa
wir waren mit amy gar nicht bei sowas nicht welpenspielstunde und auch nicht Huschu...
wir treffen uns dann lieber mit anderen hundebesitzern und machen spaziergänge und ausflüge

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Woran soll man sich der endlosen Vestellung,Heimtücke ,Falschheit der Menschen erholen,wenn nicht der Hund wäre, in dessen ehrliches Gesicht man ohne misstrauen schauen kann?


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Dienstag 1. September 2009, 21:32 
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Hund: Schäferhunde
Mit Ginger war ich in der Welpenspielgruppe einer Hundeschule. Fand ich super weil sie so zum einen viel Kontakt mit anderen Hunden und Menschen hatte und auch deshalb weil dort schon viele vertrauensbildende Übungen gemacht wurden. Gerade als erstmaliger Welpenbesitzer hatte ich viele Fragen über die ich mich dort mit anderen Welpenbesitzern und den Trainern austauschen konnte. Ginger kam mit 9 Wochen zu uns, wir haben ihr dann eine Woche zur Gewöhnung gegeben und dann bin ich mit 10 Wochen mit ihr in die Welpengruppe gegangen.

Mit Grizzly der als Zweithund mit 11 Wochen dazu kam war ich nicht, aus heutiger Sicht warscheinlich ein Fehler. Warum? Er war ein recht unsicherer Welpe, kannte fast nichts ausser dem Zwinger in dem er geboren wurde und den angrenzen Garten. Kannte keine alltäglichen Gerätschaften wie Waschmaschine, Haarfön oder Staubsauger, kannte keine glatten Böden (Fliesen, Laminat usw). Zudem orientierte er sich unheimlich stark an Ginger, sie war eigentlich immer dabei. Hundekontakte hatte er idR nur mit seiner großen "Beschützerin". Er hat nicht gelernt wie man sich als pubertierender Junghund gegenüber anderen Hunden verhält, übernahm durch Gingers Anwesenheit ein sehr selbsbewusstes Auftreten. Wurde er dann von anderen Hunden zurechtgewiesen ging sie dazwischen und "boxte ihn raus".
Grizzly wurde zu einem "schwierigem Hund" der große Probleme hatte sich anderen Hunden gegenüber angemessen zu verhalten. Das hatte zur Folge das Hundebegegnungen stetig weniger wurden. So enstand ein regelrechter Teufelskreis. Spaziergänge wurden nervernaufreibend, machten einfach keinen Spaß mehr.

Irgendwann hatte ich dann einen 32 Kilo schweren Hund der zu allem Überfluß (sicher mit durch meine eigenen Unsicherheit) auch noch eine ordentliche Leinenagression ausgebildet hatte. Eher zufällig lernte ich die Hundeschule kennen in der ich dann mit Grizzly war und jetzt gerade mit Ginger den Begleithundekurs mache. Dort hat er viel gelernt. Und ich auch. Grizzly ist ein Hund der ganz klare Ansagen, viel Konsequenz und Durchsetzungsvermögen sowie auch Aktivitäten ohne Ginger braucht. Und er braucht viel Auslastung, nicht nur körperlich sondern auch kopfmäßig. Spazierengehen und spielen / rennen / toben mit Ginger reicht bei ihm nicht. Das war mir bis dahin so schlichtweg nicht bewusst gewesen.
Also begann ich unter anderem auch unter Anleitung der Trainerin mit dem Futterbeutel zu arbeiten. Heute mache ich statt Futterbeutel regelmäßig Dummytraining und Schnüffelspiele. Mit beiden.
Mir wurden meine Fehler aufgezeigt und gezeigt wie ich es besser machen kann. Seine Bindung zu mir wurde deutlich besser, sein gesamter Gehorsam wurde vergessert.

Lange Rede kurzer Sinn, ich denke das wenn ich von Anfang an mit ihm in einer guten Welpengruppe gewesen wäre das sich dann vieles von dem Problemverhalten das er zeigte vielleicht nicht entwickelt hätte.
Zwar kann ich meine beiden auch heute nicht völlig bedenklos zu jedem Hund hinlassen, aber im Vergleich zu früher bin ich im Großen und Ganzen zufrieden so wie es ist. Deshalb, ja zur Welpengruppe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Mittwoch 2. September 2009, 04:42 
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Postleitzahl: 86836
Hund: Sami = Labrador
Leika = Sennen-Mix
Vorname: Kathrin
Bei Leika war es leider für die Welpenspielstunde zu spät, man merkt es ihr aber auch an. Leider!
Sie hat die Erfahrungen mit Tunnel, Gitter und Folie einfach nicht in der Prägungsphase gelernt.

Sami war in der Welpenspielstunde, wobei es bei der Hundeschule wo ich war nicht nur spielen war,
sondern 10 Spielen, 1 Runde Training (durch einen Tunnel, auf ein Gitter, Wippe, Folien, Becken mit Bälle ect)
dann durften die Welpen wieder spielen. Sitz und Platz wurde auch geübt, aber alles spielerisch.
Wenn ich wieder einen Welpen hätte, würde ich es auch wieder so machen.

Nach dem Welpenkurs, habe ich den Junghundekurs nicht mehr gemacht, da es dann schon Winter war
und die Hundeschule für ein paar Monate zumachte.

_________________
Liebe Grüße

Kathrin mit Leika und Sami


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Mittwoch 2. September 2009, 10:34 
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Postleitzahl: 60599
Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
LeikaSami hat geschrieben:
Sami war in der Welpenspielstunde, wobei es bei der Hundeschule wo ich war nicht nur spielen war,
sondern 10 Spielen, 1 Runde Training (durch einen Tunnel, auf ein Gitter, Wippe, Folien, Becken mit Bälle ect)
dann durften die Welpen wieder spielen. Sitz und Platz wurde auch geübt, aber alles spielerisch.


was ist denn generell der sinn einer welpenschule?

einmal das spielen mit anderen welpen, dann so sachen wie diese welpenbälle, tunnel

ist denn grunderziehung so notwendig?

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Mittwoch 2. September 2009, 10:58 
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Wohnort: München
Postleitzahl: 81547
Hund: Sherlock span. Mischling 2005
Vorname: Mellie
Welpenspielstunde im wörtlichen Sinne, halte ich für nicht gut.
Wenn da unter Anleitung und in richtigen Gruppeneinteilungen, das Sozialverhalten geübt wird, vor allem außerhalb vom gewohnten Zuhause und Gassi gehen, also auf engstem Raum mit anderen Hunden klarkommenn, halt ich das für ne gute Idee.

Spielerisch noch kleine Mutproben, Bindungsarbeit (ranrufen) und Grunderziehung einbauen, bevor man mit dem richtigen Training (Junghundkurs etc.) anfängt, finde ich auch ne prima Idee.

Ich war mit beiden Hunden, von klein auf in Welpenschule, Erziehungs- und jetzt hauptsächlich Beschäftigungskursen.

_________________
Liebe Grüße aus München

Mellie und Sherlock


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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Mittwoch 2. September 2009, 21:05 
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Postleitzahl: 0
Hund: Schäferhunde
Sherlockline hat geschrieben:
Welpenspielstunde im wörtlichen Sinne, halte ich für nicht gut.
Wenn da unter Anleitung und in richtigen Gruppeneinteilungen, das Sozialverhalten geübt wird, vor allem außerhalb vom gewohnten Zuhause und Gassi gehen, also auf engstem Raum mit anderen Hunden klarkommenn, halt ich das für ne gute Idee.

Spielerisch noch kleine Mutproben, Bindungsarbeit (ranrufen) und Grunderziehung einbauen, bevor man mit dem richtigen Training (Junghundkurs etc.) anfängt, finde ich auch ne prima Idee.


So wie Du das beschreibst meinte ich das mit einer "guten Welpengruppe". Einfach ein paar Welpen zusammenwürfeln und frei nach dem Motto "die machen das schon unter sich aus" halte ich persönlich nicht für eine gut geführte Gruppe.

Für mich ist mit der Hauptgrund für eine Welpenstunde die Sozialisierung und der Aufbau der Bindung zwischen Hund und Halter. Sicher ist es günstig dort auch gleich mit lockeren Übungen den Grundstein für den Gehorsam zu legen. Aber Hauptpriorität sehe ich in der Sozialisierung und den vertrauensbildenden Übungen.
Bei uns war es so gewesen das die Welpen bis zur 16. Woche im Welpenkurs waren und dann ab der 16. Woche in den sogenannten Junghundekurs konnten. Dort begann dann die Grunderziehung, das spielerische rückte etwas in den Hintergund und die Übungen wurden ernsthafter. In die Junghundegruppe konnten auch Hunde die nicht vorher in der Welpengruppe waren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Welpenspielstunde in der Huschu - nötig?
BeitragVerfasst: Freitag 11. Juni 2010, 12:13 
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Hund: Jakob, spanischer Mischling
Vorname: Tina
In der aktuellen wuff ist ein leserbrief zum thema welpengruppen (da kann jeder seine meinung zu dem thema einschicken)

Ihre argumente gegen welpenschulen:
- Das zusammensetzen der welpengruppen (auch wenns es nach größe etc ist) entspricht nie einem rudel, sondern nur zufälligen treffen
- Welpen sind zu sehr mit spielen abgelenkt und höre auf den menschen nicht mehr, da auch grad der mensch meist erst lernen muss, mit dem hund zu kommunzieren bzw befehle auszusprechen. ergo, sie lernen nur, dass toben und raufem mit anderen welpen erfüllender ist, als die zusammenarbeit mit dem besitzer.
- Welpen können untereinander noch keine sozialen regeln durchsetzen, wie grenzen setzen etc. das könnten nur ältere und erfahrene hunde. Ergo: welpen und junghunde sollten gezielt mit freundlichen althunden in kontakt gebracht werden, die auch klar kommunizieren und sich klar verhalten
- Die individuelle beratung und begleitung der besitzer würde in einer gruppe zu kurz kommen
- Welpengruppen seien eine reizüberflutung und sollten nicht regelmäßig vorkommen

Was sagt ihr zu diesen contrapunkten?

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